Grüne fordern nach Greenpeace-Studie schnelle Maßnahmen

„Wir müssen die Düsseldorfer vor giftiger Luft schützen, erst recht unsere Kinder an den Schulen“, kommentierte Iris Bellstedt, umweltpolitische Sprecherin der Grünen im Stadtrat, die Greenpeace-Untersuchung zur Stickstoffbelastung vor Düsseldorfer Schulen (NRZ von gestern). „Es kann niemand mehr die Gesundheitsgefahr ignorieren. Stickoxide machen krank. Der Schutz der Gesundheit muss endlich Vorrang haben.“

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„Wir müssen die Düsseldorfer vor giftiger Luft schützen, erst recht unsere Kinder an den Schulen“, kommentierte Iris Bellstedt, umweltpolitische Sprecherin der Grünen im Stadtrat, die Greenpeace-Untersuchung zur Stickstoffbelastung vor Düsseldorfer Schulen (NRZ von gestern). „Es kann niemand mehr die Gesundheitsgefahr ignorieren. Stickoxide machen krank. Der Schutz der Gesundheit muss endlich Vorrang haben.“

Grüne stellen Fünf-Punkte-Plan vor

Die Grünen fordern mehr Tempo beim Ausbau von Radverkehr, Bus und Bahn. Um die Luft in Düsseldorf schnell zu verbessern, müssten weitere Maßnahmen kurzfristig ergriffen werden. Norbert Czerwinski, Sprecher der Grünen-Ratsfraktion: „Wir brauchen dringend die Blaue Plakette, um die dreckigsten Diesel aus unserer Innenstadt zu holen. Außerdem müssen die Autohersteller endlich zur Verantwortung gezogen werden und die Diesel der im Abgasskandal betrogenen Käufer schnell nachrüsten oder zurücknehmen“. Für Czerwinski ist klar, dass die Zeit von Selbstverpflichtungen, Absichtserklärungen und wolkigen Versprechen vorbei ist. „Wir müssen jetzt handeln. Die Bundesregierung muss ihre Blockade beenden und wir müssen den Umstieg auf gesunde Verkehrsträger schneller vorantreiben. Bis Ende dieses Jahres brauchen wir einen ambitionierten und konkreten Luftreinhalteplan.“

Neben den Forderungen an die Bundesregierung und die Automobilindustrie stellen die Grünen einen Fünf-Punkte-Plan für bessere Luft in Düsseldorf auf:

1. Rad: schneller Ausbau des Radnetzes

2. Bus und Bahn: Ausbau und Beschleunigung des ÖPNV

3. Rheinbahn und Awista: Sofort-Programm für emissionsfreie Fahrzeuge

4. Parken: Parkraum in der Innenstadt reduzieren und verteuern (Vorbild Wien)

5. Taxis: Neukonzessionen nur noch an emissionsfreie PKW (Vorbild London)

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