Umwelt

Düsseldorfer Greenpeace-Gruppe auf der Boot

Immer mehr Plastikmüll schwimmt im Meer.

Immer mehr Plastikmüll schwimmt im Meer.

Foto: Mike Nelson/dpa

Düsseldorf.   Umweltorganisation klärt bei der Messe in Düsseldorf über Schutz der Meere auf. Besucher können virtuell unter anderem in die Arktis eintauchen.

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Anlässlich der internationalen Wassersport- und Bootmesse boot 2019, die vom 19. bis 27. Januar in den Hallen der Messe Düsseldorf stattfindet, informiert die Greenpeace Gruppe Düsseldorf die Besucher vor Ort über sieben verschiedene Meeresregionen weltweit und ihre spezifischen Gefährdungen. Mit Hilfe einer VR-Brille können Interessierte am Stand virtuell in die Arktis und Antarktis eintauchen.

Zum 50. Mal findet die Messe boot in Düsseldorf statt, die als weltweit größte und international bedeutendste Bootsmesse gilt. Auch in diesem Jahr ist die Greenpeace Gruppe Düsseldorf vor Ort, um die Besucher über den Schutz der Meere aufzuklären. Dabei stehen sieben Meeresregionen im Fokus des Standes, die allesamt durch verschiedene menschliche Einflüsse gefährdet sind.

Fotos von verschiedenen Meeresregionen

An Stand der Umweltorganisation erwarten die Besucher eindrucksvolle Fotos, die die Schönheit sieben verschiedener Meeresregionen weltweit zeigen: Nordsee, Great Barrier Reef, Manila Bay, Amazonas-Riff, Südatlantik und den Polargebieten Arktis und Antarktis. Doch diese Regionen sind gefährdet. Sei es durch Plastikmüll, der häufig zum qualvollen Tod der Meeresbewohner führt oder durch industrielle Vorhaben, wie Ölbohrungen oder Kohleabbau. Sie zerstören den Lebensraum vieler Tiere und Pflanzen im Meer und stellen Risikofaktoren für die Regionen dar.

Die Erderhitzung durch den Klimawandel führt dazu, dass die Gletscher in der Arktis und Antarktis schmelzen, der Meeresspiegel steigt und die Regionen zur industriellen Nutzung zugänglich gemacht werden – sei es in der Fischerei oder dem Rohstoffabbau.

Organisation informiert über Gefahrenpotenziale

Die Umweltorganisation informiert Besucher über die verschiedenen Gefahrenpotentiale der Gebiete aber auch die Ziele und Maßnahmen, die Greenpeace zum Schutz der Meere verfolgt. Dabei soll der Einsatz von VR-Brillen auf dem Stand helfen. Hier haben die Besucher die Möglichkeit, virtuell in die Welt der Arktis und Antarktis einzutauchen und einen Eindruck von den einzigartigen Landschaften zu erhalten.

„Wir möchten die Besucher für die Vielfalt und Schönheit der Meeresgebiete sensibilisieren und gleichzeitig aufzeigen, wie wichtig Schutzmaßnahmen zum Erhalt der Regionen sind“, sagt Nadine Gerner, Ansprechpartnerin für Meere der Düsseldorfer Greenpeace-Gruppe.

Der Stand von Greenpeace ist in der Halle 3/E94 zu finden.

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