Naturschutz

Düsseldorf: OSD geht jetzt auf Streife für den Naturschutz

Der Düsseldorfer OSD hatte während der Pandemie besonders in der Düsseldorfer Altstadt zu tun. Nun wird verstärkt in den Naturschutzgebieten außerhalb der Innenstadt kontrolliert.

Der Düsseldorfer OSD hatte während der Pandemie besonders in der Düsseldorfer Altstadt zu tun. Nun wird verstärkt in den Naturschutzgebieten außerhalb der Innenstadt kontrolliert.

Foto: Federico Gambarini / dpa

Düsseldorf.  Die Stadt Düsseldorf warnt auch vor dem Baden in Baggerseen. Das Schwimmen in nicht bewachten Gewässern sei lebensgefährlich.

Der Ordnungs- und Servicedienst (OSD) der Stadt Düsseldorf kontrolliert nun verstärkt in den Außengebieten der Stadt. Mit den steigenden Temperaturen zieht es große Besuchergruppen vermehrt in umliegende Naturschutzgebiete, die unter den Menschenansammlungen, lauter Musik und dem zurückbleibenden Müll leiden. Darüber hinaus herrscht beim Baden in den dortigen Freigewässern akute Lebensgefahr.

Hunderte Menschen aus Naturschutzgebieten verwiesen

Pandemiebedingt war der OSD in den vergangenen Monaten im Stadtzentrum besonders gefordert. Nun sind die OSD-Streifen wieder breiter verteilt im Einsatz und damit auch am Elbsee und am Himmelgeister Rheinbogen unterwegs. Alleine in der vergangen Woche wurden mehrere hundert Menschen der umliegenden Naturschutzgebiete verwiesen. Zum einen besteht dort eine hohe „Selbstgefährdung“ durch das Schwimmen in Baggerseen und im Rhein, wie die Stadt schreibt. Zum anderen schade die Lärm- und Müllbelastung den Tieren und Pflanzen in den Schutzgebieten.

Baden nur unter Aufsicht

Die Stadt appelliert deshalb an alle Bürger, nicht in den Freigewässern zu baden und die Landschaft nicht zu vermüllen. Vor allem in Freigewässern birgt das Schwimmen akute Gefahren. Baden ist nur dort sicher, wo Aufsicht vorhanden ist, wie am Unterbacher See. Alle anderen Baggerseen, also die Angermunder Baggerseen westlich und östlich des Heiderweges, der Suitbertussee, Fliednersee, Lambertussee in Kaiserswerth, Lichtenbroicher Baggersee am Flughafen, Südpark-See, Unisee sowie der Elbsee Süd und Nord sind nicht fürs Schwimmen freigegeben.

Das Schwimmen in Freigewässern ist oft lebensgefährlich. Feuerwehr, Deutsche Lebensrettungs-Gesellschaft (DLRG), Wasserwacht und Wasserschutzpolizei betonen: „Auch geübte Schwimmer können bei Unterströmungen in Not geraten.“ Generell sollten Eltern ihre Kinder an den Gewässern immer im Auge behalten.

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