„Die Feuerwehr muss einsatzbereit bleiben“

Eine stetig wachsende Landeshauptstadt mit steigenden Einsatzzahlen im Rettungsdienst und Brandschutz sollte Anlass geben, permanent das Leistungsniveau der Feuerwehr zu überprüfen. Das jedenfalls meint die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft (DFeuG). Und kritisiert heftig die Stadt Düsseldorf, die nicht genug für eine leistungsfähige Feuerwehr tue. „Rettungswagen, die von Feuerwehreinsatzpersonal besetzt werden müssen, um den Bedarf an Rettungsmittel zu decken, schwächen wochentags und an Wochenenden die Personalstärke von Löschzügen“, sagt Andreas Jedamzik, stellvertretender Vorsitzender der Landesgruppe NRW der Gewerkschaft. „Die Arbeitsbelastung der Kolleginnen und Kollegen steigt durch diese zusätzliche Springerfunktion im Brandschutz und Rettungsdienst.“

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Eine stetig wachsende Landeshauptstadt mit steigenden Einsatzzahlen im Rettungsdienst und Brandschutz sollte Anlass geben, permanent das Leistungsniveau der Feuerwehr zu überprüfen. Das jedenfalls meint die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft (DFeuG). Und kritisiert heftig die Stadt Düsseldorf, die nicht genug für eine leistungsfähige Feuerwehr tue. „Rettungswagen, die von Feuerwehreinsatzpersonal besetzt werden müssen, um den Bedarf an Rettungsmittel zu decken, schwächen wochentags und an Wochenenden die Personalstärke von Löschzügen“, sagt Andreas Jedamzik, stellvertretender Vorsitzender der Landesgruppe NRW der Gewerkschaft. „Die Arbeitsbelastung der Kolleginnen und Kollegen steigt durch diese zusätzliche Springerfunktion im Brandschutz und Rettungsdienst.“

Schnelle Hilfe verschlechtert sich

Einsparungen wirkten sich nicht nur auf die Retter aus, sondern die schnelle Hilfe in Notfällen für die Bevölkerung verschlechtert sich. Unter Umständen muss länger auf Hilfe gewartet werden, befürchtet die Gewerkschaft. Sie fordert daher die Düsseldorfer Politik auf, unverzüglich die gesetzlichen Aufgaben für die Brandschutzbedarfsplanung (der gültige ist von Anfang des Jahres 2000) in Angriff zu nehmen und zeitnah umzusetzen. Dazu zählen Personalbedarf und Ausstattung von Fahrzeug und Feuerwachen.

Als Beispiel nennt Andreas Jedamzik Wersten: „Hier warten die Beamtinnen und Beamten dringend auf den Neubau der Feuer- und Rettungswache 7, damit die vorherrschende, untragbare Gebäudesituation endlich abgestellt und den Anforderungen entsprechend verbessert wird.“ Laut dem Gewerkschafter steht der für Wersten für die südlichen Stadtteile eingeplante Notarzt momentan in Lierenfeld, da die räumlichen Zustände einer Stationierung in Wersten im Wege stehen.

Gewerkschaft fordert Lösungsansätze

Die Feuerwehr-Gewerkschaft kritisiert auch die Pläne, „alarmdienstuntaugliches Feuerwehrpersonal in andere Ämter abzuschieben“, die besser gesetzliche Aufgaben der Stadt im Bereich Brandschutz erfüllen könnten: „So könnten die Erfahrenen Kollegen die Aufklärung der Bevölkerung im Umgang mit Feuer übernehmen, das Verhalten im Brandfall lehren, Schulen bei ihren vorgeschriebenen Alarmübungen begleiten und die Brandschutzerziehung in Kindergärten übernehmen“, sagt Jedamzik.

Sein Fazit: „Das Personalsparprogramm darf nicht weiter auf dem Rücken der Feuerwehrfrauen und – männer ausgetragen werden. Die DFeuG ist sich ihrer Verantwortung bewusst und gerne dazu bereit, im Dialog mit der Verwaltung und dem Rat der Stadt Düsseldorf Lösungsansätze zu schaffen.“

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