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Was Sie über das Juicy Beats 2017 wissen müssen

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Eine Riesen-Party soll das Juicy Beats am 28. und 29. Juli im Westfalenpark werden.

Eine Riesen-Party soll das Juicy Beats am 28. und 29. Juli im Westfalenpark werden.

Foto: Andre Hainke

Dortmund.  Die Vorbereitungen für das Juicy-Beats-Festival sind so gut wie abgeschlossen. Am 28. und 29. Juli steigt im Westfalenpark die fruchtige Sause - mit 200 Bands, Musikern und DJs und 50.000 Besuchern. Wir haben den großen Juicy-Beats-Überblick inklusive der detaillierten Zeitpläne aller Auftritte zum Herunterladen.

Zugpferde

Am Freitag sind die Zugpferde Cro (21.10 Uhr) und Fünf Sterne Deluxe (18 Uhr). Am Samstag folgen Trailerpark (20.45 Uhr), SDP (19 Uhr), Bilderbuch (17.30 Uhr), Bonez MC & Raf Camora (16 Uhr) und auf der zweiten großen Bühne Alle Farben (20.45 Uhr) und die Mighty Oaks (19 Uhr).

Entdeckenswertes

Oft noch viel interessanter als die ganz Großen, sind die vielen Bands auf den kleineren Bühnen:

  • Dortmund-macht-lauter-Bühne (Freitag): Hier treten Dortmunder Bands auf: Goldroger, Pele Caster, Third Party People, Brookland, Micel O.
  • WDR-Cosmo-Stage (Samstag): Mit Weltmusik.
  • Konzerthaus-Bühne (Samstag): Feinste Indie- und Elektrobands, zum Beispiel Oy.
  • Liveurope-Bühne (Samstag): Nachwuchs-Bands aus Europa, etwa I Heart Sharks oder Faber.
DJs

Die Wurzeln des Festivals liegen im DJ-Programm. Dieses umfasst gut 20 Tanzflächen - und für alle Musikgeschmäcker ist was dabei. Eine Tanzfläche der ersten Stunde ist der Drum’n’Bass-Floor. Neben Lokalmatador Dash ist der Londoner DJ Randall (ab 22 Uhr) dabei. Er gilt als einer der technisch besten DJs der Welt.

Neu sind der Tabula-Rasa-Floor mit House und Elektro, der Yeah-2000-Floor mit 2000er-Hits und der Baunz-Floor mit Trap.

Besonders beliebt: Die Silent Disco. Die Musik erklingt nur über Kopfhörer, für alle anderen ist nur das kräftige Mitgegröhle zu hören. Am Freitag am Sandstrand von 22 bis 24 Uhr, am Samstag an der Festwiese (ab 22.30 Uhr) und an der Buschmühle (ab 22 Uhr).

Kulturprogramm

Ein Riesenrad gibt’s dieses Mal nicht. Der Aufwand dafür sei zu groß gewesen und das Interesse zu gering, sagt Festival-Macher Carsten Helmich. Dafür aber diese Dinge abseits der Musik:

  • Bring-Your-Own-Beats-Camp: Am Pferdegöpel gibt‘s ein Hip-Hop-Frühstück und Graffiti-Wände.
  • Videos und Filme: An der Seebühne sind auf der Leinwand Videospiel-Klassiker und Musikvideos zu sehen.
  • Kreativ-Meile: Junge Mode- und Designlabels und Künstler stellen ihre Arbeit vor.
  • Kletterturm: Unterhalb des Flamingoteichs stellt das Jugendamt einen neun Meter hohen Kletterturm auf.
  • Blumenkränze: Blumenkränze sind ein angesagtes Festival-Accessoire. Beim Juicy Beats können sie selbst gestaltet werden.
Service
  • Kinderbetreuung: Für kleine Besucher gibt es einen betreuten Bereich mit Zirkuszelt und Hüpfburg.
  • Gastronomie: Unterhalb des Sonnensegels soll es einen größeren, überdachten Gastronomie-Bereich geben.
  • Stage-Driver: Ein Tuk Tuk fährt Festivalgäste kostenlos vom Hauptbahnhof und Campingplatz zu den Eingängen.
Sicherheit

Dem Thema Sicherheit kommt große Bedeutung zu, sagt Carsten Helmich. Schon 2016 habe man das Sicherheitskonzept überarbeitet, nachdem es zuvor den Terroranschlag in Nizza gegeben hatte. "Es sind außergewöhnliche Zeiten", sagt Helmich. Den Terrorverdacht beim Festival Rock am Ring und den Anschlag auf das Ariana-Grande-Konzert in Manchester habe man im Blick.

"Wir stehen in engem Kontakt mit der Polizei", sagt Helmich. Das Sicherheitsaufgebot sei groß, Festivalgelände und Campingplatz stets überwacht. Das Personal, das beim Festival im Einsatz ist, werde gelistet und angemeldet. Besucher sollten möglichst früh anreisen und sich auf Einlasskontrollen einstellen. Rucksäcke sind nicht erlaubt, kleine Taschen schon. Die Sparkasse versucht, ihren Schließfach-Container für das Festival vor den Eingängen zu platzieren, damit dort Rucksäcke untergebracht werden können.

Das Juicy-Beats-Festival läuft am 28. Juli (Freitag) von 13 bis 24 Uhr, am 29. Juli (Samstag) von 12 bis 4 Uhr im Westfalenpark. Das Festivalticket kostet 70 Euro, das Tagesticket 37 Euro, ein Teen-Ticket für 11- bis 13-Jährige 40 beziehungsweise 20 Euro. Zu allen Preisen kommen Vorverkaufsgebühren hinzu.


Am Festivalsamstag gibt es eine Nachtpartykarte ab 22 Uhr für 17 Euro. Diese ist ab Mitte Juli erstmals auch im Vorverkauf erhältlich.


Wer campen möchte: Ein Platz für ein Zelt und zwei Personen kostet 28 Euro plus 10 Euro Müllpfand.


Karten und das komplette Programm gibt es hier.

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