Studium

Warum sollte ich an der TU Dortmund studieren?

Erkennungsmerkmal der Technischen Universität Dortmund ist der sogenannte Mathetower. Hier gibt’s alle Infos rund ums Studium an der TU Dortmund.

Erkennungsmerkmal der Technischen Universität Dortmund ist der sogenannte Mathetower. Hier gibt’s alle Infos rund ums Studium an der TU Dortmund.

Foto: Roland Baege / Technische Universität Dortmund

Dortmund.  Über 34.000 Studierende entscheiden sich für die Technische Universität Dortmund. Darum lohnt es sich, an der TU Dortmund zu studieren.

Seit über 50 Jahren lockt die Technische Universität Dortmund (TU) Studierende auf ihren Campus, der einst für die erste führerlose Bahn der Welt – die „H-Bahn“ – bekannt wurde. Heute studieren rund 34.300 Wissbegierige an der TU Dortmund. Hier finden Sie alle Infos rund um die Universität.


Für eine Technische Uni „recht ausgeglichen“ im Geschlechterverhältnis

Gegründet am 16. Dezember 1968 hat sich die TU Dortmund zu einer der beliebtesten Revier-Hochschulen entwickelt. Rund 34.300 Studierende waren zum Wintersemester 2019/2020 an der TU immatrikuliert. 54 Prozent davon machten Studenten, 46 Prozent Studentinnen aus – laut der TU ist das für eine Technische Hochschule „recht ausgeglichen“.

Allerdings variiert der Männer-Frauen-Anteil sehr von Studiengang zu Studiengang. Waren im Wintersemester 2019/2020 nur 11,7 Prozent der Maschinenbau-Studierenden weiblich, sind im Studienfach Empirische Mehrsprachigkeitsforschung 90 Prozent Studentinnen immatrikuliert.

Rund 6.500 Personen arbeiten an den 16 Fakultäten als Lehrende, Verwaltungsangestellte, wissenschaftliche Mitarbeiter und studentische Hilfskräfte an der TU Dortmund. Darunter sind über 300 (Junior-) Professorinnen und Professoren.


TU Dortmund erwartet wegen Corona starken Rückgang bei Austausch-Studierenden

Etwa 12 Prozent der im Wintersemester 2019/2020 Immatrikulierten – rund 4000 Studierende – sind aus dem Ausland gekommen, um an der Universität in Dortmund zu studieren.

Im Coronajahr rechnet die Universität allerdings mit einem starken Rückgang bei Deutschkurs-Teilnehmenden und Austauschstudierenden.


Kuriosität an der Universität Dortmund – H-Bahn verbindet Campus Nord und Süd

320.000 Quadratmeter beträgt die Gebäudenutzfläche des TU-Geländes. Den Campus Nord und den Campus Süd der TU verbindet seit 1984 die „H-Bahn“ – die seinerzeit als erste führerlose Bahn der Welt bekannt wurde.

Wie an vielen Universitäten ist auch der Campus der TU Dort­mund stetig im Wandel: Im Jahr 2021 rechnet die TU mit den ersten Spatenstich für das Center for Advanced Liquid-Phase Engineering Dort­mund, kurz CALEDO genannt.

Das neue Forschungszentrum soll 3.606 Quadratmeter Nutzfläche haben und über 103 Arbeitsplätze in hochmodernen Laboren verfügen. Ein Team der Fakultät Bio- und Chemieingenieurwesen hat sich in einem bundesweiten Wettbewerb durchgesetzt – Bund und Land NRW fördern den Bau zu jeweils 50 Prozent.


20 Prozent aller TU-Studierender sind im Lehramtsstudium eingeschrieben

Mit lediglich 24 Prozent zulassungsbeschränkten Studienfächern hat die TU Dortmund im NRW-Vergleich eine relativ niedrige NC-Quote . Studierende können zwischen 35 Bachelor- und 44 Masterstudiengängen entscheiden.

Zu den größten Studiengängen an der TU Dortmund gehören Informatik , Wirtschaftswissenschaften und Lehramt. Rund 20 Prozent aller TU-Studierenden sind im Lehramt für eine der fünf Schulformen eingeschrieben.

Zu den „jüngsten“ Studiengängen der TU Dortmund zählt der englischsprachige Master Econometrics , den die TU seit dem Wintersemester 2019/2020 zusammen mit den Universitäten Essen und Bochum anbietet.

Seit dem Wintersemester 2018/2019 kann man an der Uni Dortmund auch den Master Empirische Mehrsprachigkeitsforschung studieren. Auch dieser Master findet in Kooperation mit der Ruhr-Uni Bochum statt – das bedeutet Professorinnen und Professoren beider Hochschulen lehren in dem Studiengang. Ebenfalls seit dem Winter 2018/2019 können Studierende in den Master Religion und Politik wählen.

Die Universität lockt auch mit Programmen wir einem Journalistik-Studiengang mit integriertem Volontariat. An der TU ist des Weiteren die europaweit größte Ausbildungsstätte für Raumplaner angesiedelt. Die Hochschule ist zudem einer der vier Standorte in Deutschland für ein Statistikstudium.


TU Dortmund lockt mit Forschungszentren und Exzellenzcluster

Die Forschung an der Dortmunder Universität umfasst vier Schwerpunkte:

  • Material, Produktionstechnologie und Logistik
  • Chemische Biologie, Wirkstoffe und Verfahrenstechnik
  • Datenanalyse, Modellbildung und Simulation
  • Bildung, Schule und Inklusion

Im Jahr 2020 hat die Uni Dortmund eine neue Fakultät für Sozialwissenschaften gegründet, um „bestehende Professuren in diesem Bereich zu stärken“, so die TU Dortmund.

Gemeinsam mit der Ruhr-Universität Bochum ist die TU seit 2019 Teil des Exzellenzclusters Ruhr Explores Solvation – kurz RESOLV . Bei dem Projekt zur Lösungsmittelforschung kooperieren mehr als 200 Forscherinnen und Forscher aus der Chemie, Physik und den Ingenieurswissenschaften, um die Rolle von Lösungsmittelmolekülen zu entschlüsseln.

Zudem ist an der Technischen Universität das Kompetenzzentrum Maschinelles Lernen Rhein-Ruhr – ML2R – angesiedelt, das Technologien des Maschinellen Lernens in Deutschland auf ein weltweit führendes Niveau zu bringen soll.

Forschungsverbünde hat die TU im Grundlagenforschungsbereich auch mit dem Dortmunder Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik (IML).


So sieht das Studentenleben in Dortmund aus

Neben Bars, Café und Restaurants können TU-Studierenden auch kulturelle Angebote in der Stadt erkunden: Besonders günstig geht das mit der Theaterflatrate . Von der profitieren Studierende der TU Dortmund gegen Vorlage ihres gültigen Studierendenausweises – sie können so ein kostenloses Ticket für Vorstellungen im Theater Dortmund bekommen.

Während der Corona-Pandemie ist das sogar schon ab Vorverkaufsbeginn möglich. Laut dem Theater sind pro Vorstellung 50 Karten für Studierende reserviert.

Auch sportlich profitieren TU-Studierende von ihrem Studierendenstatus: Vom Hochschulsport werden zahlreiche Sportkurse angeboten. Pro Semester kostet die allgemeine Sportkarte 15 Euro für Studierende. Gewöhnlich ist der gewählte Kurs noch extra zu bezahlen – doch nicht so im Coronasemester : In der Coronazeit kosten die einzelnen Kurse keinen weiteren Aufpreis und finden zum Großteil online statt.


Studentisches Wohnen in Dortmund: Wohnheim, WG oder eigene Bude?

Wer nicht zum Studium nach Dortmund pendelt oder noch zu Hause wohnt, hat die Wahl: WG, Wohnheim oder eigene Bude? Viele der rund 34.500 Studierenden der TU und rund 14.300 FH-Studierenden wohnen in einer Wohngemeinschaft.

Wer die Vorteile einer unkomplizierten, günstigen und bereits möblierten Wohnung nutzen will, kann sich beispielsweise auf der Webseite des Dortmunder Studierendenwerks informieren. Für die Appartements und WG-Zimmer in den Wohnheimen des Studierendenwerks liegt die Warmmiete zwischen 209 und 368 Euro .

Nach Angaben von wohnungsboerse.net liegt die durchschnittliche Kaltmiete für eine 30-Quadratmeter-Wohnung in Dortmund bei 318 Euro, bundesweit sind es deutlich mehr: 371,7 Euro im Schnitt.

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