Soko Rechts

Verdächtiges Pulver an Dortmunder Journalisten verschickt

Einschüchterungsversuche? Zwei Dortmunder Journalisten haben am Mittwoch verdächtige Post bekommen. (Symbolbild)

Einschüchterungsversuche? Zwei Dortmunder Journalisten haben am Mittwoch verdächtige Post bekommen. (Symbolbild)

Foto: Monika Skolimowska / dpa

Dortmund.  Bei zwei Journalisten aus Dortmund lagen am Mittwoch verdächtige Briefe in der Post, gefüllt mit weißem Pulver. Nun ermittelt die „Soko Rechts“.

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Zwei verdächtige Briefe haben am Mittwoch für Unruhe in Dortmund gesorgt. Ein Brief war an einen WDR-Journalisten gerichtet und lag im Briefkasten des Landesstudios an der Ardeystraße. Der zweite Brief ging an die Privatadresse eines weiteren Journalisten. Beide beschäftigten sich schwerpunktmäßig mit der rechten Szene in Dortmund.

Briefe kamen Adressaten verdächtig vor

Weil die Briefe den Adressaten verdächtig vorkamen, hätten sie sofort die Polizei gerufen, erklärte Polizeisprecher Gunnar Wortmann auf Anfrage. Was genau der Grund dafür war konnte er nicht sagen – womöglich sei weißes Pulver herausgerieselt. Sofort rückten Polizei und Feuerwehr aus. Die Untersuchung des Inhalts sei noch nicht komplett abgeschlossen, so Wortmann.

Die Ermittlungen der Behörde richten sich wegen der einschlägigen Berichterstattung der Journalisten gegen Rechts. Die beim Staatsschutz angesiedelte „Soko Rechts“ ermittelt.

Die rechtsextremistische Szene ist in Dortmund besonders aktiv. Schon häufig machten die Dortmunder Rechten von sich reden, auch mit Einschüchterungsversuchen und Angriffen gegen Journalisten. 2015 etwa wurden Todesanzeigen an Journalisten verschickt.

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