Verkehr

Ausbau der B 1 zur A 40 in Dortmund: Minister Wüst drückt Startknopf

Startsignal für den Ausbau der B1 in Dortmund. Von links: Hendrik Wüst (NRW-Verkehrsminister), Enak Ferlemann (Parlamentarischer Staatssekretär in Berlin) und
Bodo Baumbach (Kaufmännisch-juristischer Geschäftsführer der DEGES).

Foto: DEGES/Peter Lutz

Startsignal für den Ausbau der B1 in Dortmund. Von links: Hendrik Wüst (NRW-Verkehrsminister), Enak Ferlemann (Parlamentarischer Staatssekretär in Berlin) und Bodo Baumbach (Kaufmännisch-juristischer Geschäftsführer der DEGES).

Dortmund.  Die Bundesstraße 1 in Dortmund wird seit Montag zur sechsspurigen Autobahn 40 ausgebaut. NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst (CDU) drückt mit weiteren Ehrengästen den Startknopf.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

In Dortmund hat der Ausbau der Bundesstraße 1 zur sechsspurigen Autobahn 40 begonnen. Nordrhein-Westfalens Verkehrsminister Hendrik Wüst (CDU) und Enak Ferlemann, parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur in Berlin, eröffneten am Montag, 6. August, die Baustelle in Dortmund. Der Ausbau der B 1 zur Autobahn A 40 soll zukünftig die Verkehrsabläufe auf dem Streckenabschnitt verbessern und zu einer besseren Vernetzung der Städte und Zentren im Ruhrgebiet beitragen.

Zusätzlicher Lärmschutz für Anwohner

Für 105 Millionen Euro werden bis voraussichtlich 2023 auf einer Strecke von 9,5 Kilometern ingesamt 14 Brücken ersetzt, saniert oder verbreitert. Zusätzlich wird der Lärmschutz für die Anwohner verbessert. Betroffen ist der Abschnitt der bisherigen B1 im Dortmunder Osten bis zum Autobahnkreuz Dortmund-Unna (A1).

Der Ruhrschnellweg führt als A40 quer durchs Ruhrgebiet und verbindet die Städte von Duisburg bis Unna. Auf dem Dortmunder Stadtgebiet wird die A40 noch als B1 mit Kreuzungen und Ampeln geführt. Das soll sich in den nächsten Jahren ändern.

„Der Beginn des Ausbaus ist ein Meilenstein für die gesamte Region“, betont NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst. „Dortmund, der Flughafen, Holzwickede und Unna werden besser vernetzt. Wir verbessern außerdem den Verkehrsfluss und damit auch die Luftqualität.“

Enak Ferlemann vom Bundesverkehrsministerium ergänzt: „Wir investieren in die Leistungsfähigkeit unserer Infrastruktur. Das Projekt führt zu mehr Mobilität in der Region. Damit sorgen wir für mehr Lebensqualität, mehr Verkehrssicherheit und mehr Wirtschaftswachstum.“

Die Arbeiten am ersten Bauabschnitt von der Aplerbecker Straße bis zur Nordstraße beginnen mit dem Neubau der Brücke an der Anschlussstelle Sölde. Während der Bauarbeiten wird es voraussichtlich zu nur geringen Einschränkungen für die Verkehrsteilnehmer kommen. Die neue Brücke wird neben dem alten Bauwerk errichtet, über das weiterhin der Verkehr laufen wird.

Dr. Udo Pasderski, Bereichsleiter bei der Projektgesellschaft DEGES, die den Ausbau im Auftrag des Landes realisiert: „Wir setzen alles daran, die Einschränkungen während des Baus so gering wie möglich zu halten." (red/dpa)

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Mehr zum Thema
Leserkommentare (4) Kommentar schreiben
    Aus der Rubrik