Westfalenpark

Junge Frau soll bei Juicy Beats missbraucht worden sein

Der Westfalenpark in Dortmund war am vergangenen Wochenende Schauplatz des Musikfestivals „Juicy Beats“. Am Freitagabend soll dort eine 19-Jährige missbraucht worden sein.

Der Westfalenpark in Dortmund war am vergangenen Wochenende Schauplatz des Musikfestivals „Juicy Beats“. Am Freitagabend soll dort eine 19-Jährige missbraucht worden sein.

Foto: Tatjana Tempel

Dortmund.  Nach einem Sexualdelikt am Rande von „Juicy Beats“ sucht die Polizei Zeugen. Ermittelt wird wegen des Verdachts einer Vergewaltigung.

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Eine 19-Jährige soll am Rande des Musikfestivals „Juicy Beats“ im Westfalenpark missbraucht worden. Die Polizei spricht von einem „Sexualdelikt“ und ermittelt wegen des Verdachts einer Vergewaltigung. Zu der Tat kam es ihren Angaben nach am Freitag gegen 22.50 Uhr: Die aus dem Kreis Höxter stammende 19-Jährige war nahe den Geldautomaten am Eingang der Ruhrallee zunächst mit zwei Männern ins Gespräch gekommen.

Mit einem der beiden ging sie kurz darauf in Richtung der Toiletten, der andere blieb zurück. An einem Gebüsch auf dem Weg griff der unbekannte Mann dann nach dem Arm der Frau, woraufhin sie stürzte: „Der Tatverdächtige verging sich an ihr und flüchtete anschließend“, schreibt die Polizei.

Gesuchter trug kurze schwarz Stoffhose der Marke „Nike“

Eine sofort eingeleitete Fahndung blieb erfolglos. Das Opfer beschrieb den Mann so: etwa 20 bis 25 Jahre alt, etwa 1,80 Meter groß, blonde, an den Seiten kürzere und nach hinten gekämmte Haare. Er trug ein weißes T-Shirt mit weißem, hervorgehobenen „Tommy“-Schriftzug auf der linken Brusttasche und eine kurze schwarze Stoffhose der Marke „Nike“.

Die Polizei vermutet, dass der Mann auf dem Campingplatz des Festival-Geländes übernachtet hat und möglicherweise Raucher von Menthol-Zigaretten ist. Die Ermittler suchen nun Zeugen, insbesondere auch den anderen Mann. Ob sich beide Männer kannten oder gemeinsam auf dem Festival waren, ist noch nicht geklärt. Zeugen können sich bei der Kriminalwache der Dortmunder Polizei unter 0231/132-7441 melden.

Nach dem die Polizei das mutmaßliche Sexualdelikt öffentlich gemacht hatte, äußerten sich auch die Macher von „Juicy Beats“: „Der Fall erschüttert die Veranstalter zutiefst und hinterlässt in diesem Jahr einen faden Beigeschmack, auch wenn oder gerade weil es eine Situation wie diese in den knapp 25 Jahren des Festivals noch nie gegeben hätte“, heißt es in einer schriftlichen Stellungnahme.

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