Rettungsgasse

Rettungsgassen-Rowdy von Dortmund hält sich für unschuldig

Ein Feuerwehrmann, der selbst im Stau stand, hatte das dreiste Wende-Manöver des Audi-Fahrers in Dortmund fotografiert.

Ein Feuerwehrmann, der selbst im Stau stand, hatte das dreiste Wende-Manöver des Audi-Fahrers in Dortmund fotografiert.

Foto: Feuerwehr Dortmund/dpa

Im Stau hinter einem Unfall wendet ein Audi-Fahrer und fährt durch die Rettungsgasse zurück. Schuldbewusstsein? Offenbar nicht vorhanden.

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Der Audi-Fahrer, der nach einem schweren Unfall in Dortmund im Stau wendete und durch die Rettungsgasse zurückfuhr, ist sich offenbar keiner Schuld bewusst. Gegenüber der „Bild“-Zeitung sagte der Mann, bei dem es sich nach Angaben der Zeitung um einen 18-jährigen Fahranfänger handelt: „Ein Polizist sagte mir, das könne man so machen.“

Ob die Worte so gefallen sind, ist unklar. Fakt ist hingegen: Erlaubt ist das natürlich nicht. Die Polizei ermittelt gegen den Mann. Ihm drohen ein Bußgeld, Punkte in Flensburg und ein Fahrverbot.

Geisterfahrerin kam bei dem Unfall ums Leben

Bei dem Unfall, der den Stau auf der Brackeler Straße ausgelöst hatte, war eine 69-jährige Frau aus Bochum ums Leben gekommen, zwei weitere Menschen waren verletzt worden.

Die Frau hatte am Donnerstagnachmittag auf der Autobahn-ähnlich ausgebauten Straße gewendet und war dann mit zwei ihr entgegenkommenden Autos kollidiert. Die Brackeler Straße blieb während des Rettungseinsatzes gesperrt, deshalb hatte sich hinter der Unfallstelle ein Stau gebildet. (red)

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