Dorstfeld

Rechtsextremisten stören Dortmunder Fest gegen Rassismus

Beim Familienfest gegen Rassismus in Dortmund-Dorstfeld wurden einige rechte Störer festgenommen.

Beim Familienfest gegen Rassismus in Dortmund-Dorstfeld wurden einige rechte Störer festgenommen.

Foto: Michael Kleinrensing

Dortmund.  Mehrere Rechtsextremisten haben am Samstag versucht, das Familiefest gegen Rassismus in Dortmund-Dorstfeld zu stören. Es gab Festnahmen.

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Nach dem Familienfest für Respekt, Toleranz und Verständigung auf dem Wilhelmsplatz in Dortmund-Dorstfeld (einer Hochburg der rechten Szene der Stadt) zieht die Polizei Bilanz. Zu Beginn der Podiumsdiskussion hatten gegen 19.30 Uhr einige Rechtsextremisten versucht, die Veranstaltung zu stören.

Diese Versuche, insbesondere den Dortmunder Oberbürgermeister mit Schmährufen zu beleidigen, währten laut Polizei aber nur kurz: Die Polizei drängte die Rechtsextremisten konsequent zurück. Einige Rechtsextremisten griffen darüber hinaus die einschreitenden Beamten an bzw. beleidigten sie, heißt es in einer Polizeimitteilung.

Neun Rechte wurden in Gewahrsam genommen, die Polizei erstattete fünf Anzeigen wegen Widerstands und tätlichen Angriffs gegen Vollstreckungsbeamte, versuchter Körperverletzung, Beleidigung gegen den Oberbürgermeister und Polizisten sowie eine Anzeige wegen des Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz.

Ein Polizeibeamter erlitt leichte Verletzungen, er blieb jedoch dienstfähig.

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