Kriminalität

Polizei Dortmund schnappt Raser – und findet bei ihm Drogen

Mit 40km/h zu schnell raste ein Fahranfänger in die Geschwindigkeitskontrolle der Polizei.

Mit 40km/h zu schnell raste ein Fahranfänger in die Geschwindigkeitskontrolle der Polizei.

Foto: Patrick Seeger / dpa

Dortmund.  Kurz nach seiner Prüfung muss ein 21-Jähriger seinen Führerschein abgeben. Er versuchte noch, die Drogen vor den Beamten zu verstecken.

Nur sechs Monate nach seiner Prüfung muss ein 21-Jähriger aus Attendorn seinen Führerschein schon wieder abgeben: Am Dienstagabend, 14. September, raste er in eine Kontrolle der Autobahnpolizeiwache in Freudenberg – mit 92 anstatt den erlaubten 50 km/h.

Als die Beamtinnen und Beamten ihn daraufhin kontrollierten, sei ihnen ein „bekannter süßlicher Geruch“ entgegen bekommen, heißt es im Polizeibericht. Der Drogentest bestätigte: Der Fahrer hatte Cannabis geraucht.

Fahranfänger versuchte mutmaßliches Kokain vor Polizei zu verstecken

Daher untersuchte die Polizistinnen und Polizisten anschließend auch noch den Wagen und die beiden anderen jungen Männer, die mit im Auto saßen. Insgesamt stellten sie Cannabis sowie eine Tüte, in der vermutlich Kokain ist, sicher.

Letztere hatte der Fahrer noch versucht, zu verstecken: in einer kleinen Reißverschlusstasche auf dem Riemen seiner Badelatschen. Gegen den 21-Jährigen läuft nun eine Anzeige wegen Ordnungswidrigkeit. Die Polizei Dortmund hat außerdem gegen ihn und seine beiden Begleiter (20 und 22, aus Attendorn und Siegen) Strafanzeige gestellt. (sop)

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