SPD signalisiert Zustimmung

Politische Mehrheit für Radschnellweg ist in Sicht

Bis 2020 soll ein eigener Ruhrschnellweg für Radfahrer entstehen - auch hier entlang der Schnettkerbrücke.

Foto: Dieter Menne

Bis 2020 soll ein eigener Ruhrschnellweg für Radfahrer entstehen - auch hier entlang der Schnettkerbrücke. Foto: Dieter Menne

Dortmund.  Für die Pläne zum Radschnellweg Ruhr Radschnellweg Ruhr durch Dortmund zeichnet sich eine politische Mehrheit ab. Die SPD signalisiert ihre Zustimmung. Ihre Bedenken an dem Mammutprojekt wurden durch eine entscheidende Zusicherung ausgeräumt.

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Neben den Grünen, die das Projekt grundsätzlich befürworten, signalisiert auch die SPD im Rat und den betroffenen Innenstadt-Bezirksvertretungen Zustimmung zum Konzept der Verwaltung, das im Innenstadt-Bereich vor allem auf die Ausweisung von Fahrradstraße setzt. Damit hätte der Radschnellweg Ruhr - auch RS 1 genannt - eine Mehrheit im Rat.

Nachdem das Land sich bereit erklärt hat, Bau und Finanzierung für einen Großteil der Strecke selbst zu übernehmen und für städtische Bereiche 85 Prozent der Kosten zu tragen, beträgt der städtische Eigenanteil an der Millionen-Investition nur noch rund 500.000 Euro, wie die Verwaltung der Politik vorgerechnet hat. "Damit sind bei uns die bisherigen finanziellen Bedenken ausgeräumt", erklärt Monika Lührs als umweltpolitische Sprecherin der SPD-Ratsfraktion. Grundsätzlich sei der RS 1 eine wichtige Infrastrukturmaßnahme.

Ersatz für Parkplätze geplant

"Wir müssen Alternativen zum Auto anbieten können", stellt auch der Bezirksvorsteher für die Innenstadt-Ost, Udo Dammer, fest. Viele Bürger würden gerne aufs Fahrrad steigen. "Aber dafür brauchen wir sichere Routen", ist er überzeugt. Die Probleme etwa durch die Ausweisung der Großen-Heim-Straße und der Sonnenstraße als Fahrradstraßen halten die SPD-Politiker für beherrschbar.

Die jetzt geplante Route des Radschnellwegs durch das Kreuzviertel (zoomen Sie heraus, um den kompletten Verlauf durch Dortmund zu sehen):