Gefährliche Kletteraktion

20-Jähriger klettert auf S-Bahn und bekommt Stromschlag

Durch die Bahn-Oberleitungen fließen bis zu 15.000 Volt. Der 20-Jährige soll auf einen Waggon, der am Dortmunder Hauptbahnhof abgestellt war, geklettert sein.

Durch die Bahn-Oberleitungen fließen bis zu 15.000 Volt. Der 20-Jährige soll auf einen Waggon, der am Dortmunder Hauptbahnhof abgestellt war, geklettert sein.

Dortmund.  Ein junger Mann soll am Dortmunder Hauptbahnhof auf eine abgestellte S-Bahn geklettert sein. Er wurde durch einen Lichtbogen schwer verletzt.

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Ein 20 Jahre alter Mann ist in der Nacht zu Samstag am Dortmunder Hauptbahnhof durch einen Stromschlag schwerst verletzt worden. Die Bundespolizei warnt deshalb eindringlich vor Gefahren, die von den Bahnanlagen ausgehen.

Der junge Mann war nach ersten Ermittlungen wohl auf den Waggon einer S-Bahn geklettert, die in der Abstellgruppe des Hauptbahnhofes stand. Zeugen berichteten den Polizisten, dass sie einen Lichtbogen gesehen und dann einen Knall gehört hätten. Daraufhin seien sie sofort zum Unfallort gelaufen, wo sie den 20-Jährigen am Boden liegen sahen.

Der schwer verletzte 20-Jährige wurde in ein Krankenhaus eingeliefert. Der genaue Unfallhergang wird jetzt von der Bundespolizei untersucht.

In der Vergangenheit kam es in NRW immer wieder zu ähnlichen Unfällen. Vor wenigen Tagen war in Köln ein 17-Jähriger ebenfalls durch einen Stromschlag schwer verletzt worden, als er auf einen Waggon kletterte. Die Bundespolizei warnte daher erneut „eindringlich davor, auf Züge oder Masten zu klettern. Wer den Mindestabstand zu einer stromführenden Leitung mit 15.000 Volt unterschreitet, bringt sich in Lebensgefahr.“ (red/mit dpa)

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