Gewalt

Mann randaliert in Drogeriemarkt im Dortmunder Hauptbahnhof

Ein Polizeifahrzeug steht am 03.12.2016 in Freiburg (Baden-Württemberg) mit Blaulicht auf einer Straße. Der Tod einer Studentin und die Festnahme eines 17-jährigen Tatverdächtigen werfen ein dunkles Licht auf Freiburg. Die südlichste Großstadt Deutschlands ist in Unruhe. (zu lsw-KORR: "Freiburgs Idylle wird von der Realität eingeholt" vom 06.12.2016) +++(c) dpa - Bildfunk+++

Ein Polizeifahrzeug steht am 03.12.2016 in Freiburg (Baden-Württemberg) mit Blaulicht auf einer Straße. Der Tod einer Studentin und die Festnahme eines 17-jährigen Tatverdächtigen werfen ein dunkles Licht auf Freiburg. Die südlichste Großstadt Deutschlands ist in Unruhe. (zu lsw-KORR: "Freiburgs Idylle wird von der Realität eingeholt" vom 06.12.2016) +++(c) dpa - Bildfunk+++

Foto: Patrick Seeger / dpa

Dortmund.  Zwei Verletzte und ein Sachschaden von 1500 Euro: Das ist die Bilanz eines Dortmunders, der in einem Drogeriemarkt im Hauptbahnhof randalierte.

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Er wollte Parfum kaufen und wurde nicht so schnell bedient, deshalb rastete ein 40-jähriger Mann in einem Drogeriemarkt im Dortmunder Hauptbahnhof aus - und richtete großen Schaden an. Ein verletzter Mitarbeiter, ein verletzter Kunde und 1500 Sachschaden - so die Bilanz der Bundespolizei, die am Sonntag über den Vorfall berichtete, der sich an Heiligabend zutrug.

Demnach soll sich der Mann am Samstagnachmittag über eine Theke gebeugt und sich an der Parfumauslage bedient haben. Dabei löste er einen Alarm aus. Eine Mitarbeiterin habe ihn daraufhin gebeten, sich zu gedulden, bis ein Mitarbeiter ihn bediene. Darüber soll sich der Mann so echauffiert haben, dass er schließlich des Ladens verwiesen wurde.

Mitarbeiter und Kunden mit Kerzen beworfen

Beim Versuch, den renitenten Kunden aus dem Geschäft zu bugsieren, habe sich dieser Kerzen aus einer Auslage gegriffen und damit einen Kunden und einen Mitarbeiter beworfen, heißt es in der Mitteilung der Polizei weiter. Zudem habe der Mann den Mitarbeiter mit der Faust geschlagen. In dem Tumult sei zudem die Alarmanlage am Ausgang beschädigt worden.

Darüber soll sich der 40-jährige extrem echauffiert und lautstark seinen Unmut gegen die nach seiner Meinung respektlose Behandlung ausgedrückt haben. Weil er sich nicht beruhigte, bat ein Mitarbeiter den kamerunischen Staatsangehörigen, das Geschäft zu verlassen. Dieser soll daraufhin die Mitarbeiter als Rassisten tituliert haben.

Die Bundespolizei leitete gegen den 40-Jährigen ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung, Sachbeschädigung, Hausfriedensbruch und gefährlicher Körperverletzung ein. (red)

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