Musik-Vorschau

Kraftklub-Konzert in großer Westfalenhalle und Cro im FZW Dortmund

Nach Auftritten im FZW beim Westend-Festival und im Piano wollen Kraftklub nun die große Westfalenhalle in Dortmund füllen.

Nach Auftritten im FZW beim Westend-Festival und im Piano wollen Kraftklub nun die große Westfalenhalle in Dortmund füllen.

Foto: Universal

Dortmund.   Der Sommer ist nicht wirklich einer, dementsprechend lohnt ein Blick auf zukünftige Konzerte im Herbst 2012. Zum dritten Mal binnen eines Jahres kommt wieder Kraftklub nach Dortmund und füllt nun sogar die große Westfalenhalle. Das FZW freut sich u.a. auf Cro, Peter Heppner und Bonaparte.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Wenn ein Konzert verlegt wird, ist das normalerweise kein gutes Zeichen. Anders ist das beim Auftritt von Kraftklub im Rahmen der „Mit K“-Tour 2012 am 2. November 2011. Das Konzert der Chemnitzer (sie selbst sagen immer noch Karl-Marx-Stadt) wurde von der kleinen Halle 2 in Dortmunds große Westfalenhalle verlegt.

Grund ist schlicht die erhöhte Nachfrage an Karten. Es werden wohl drei Mal so viele werden wie ursprünglich erwartet. Zudem kündigte Kraftklubs Agentur an, das die Deutsch-Rocker genau diesen Abend mit einem „beispiellosen, ganz Nordrhein-Westfalen erschütternden Paukenschlag beschließen“ wollen. Es soll die größte Show der gesamten „Mit K“-Tour werden.

Cro-Konzert fast ausverkauft

Vom Phantom zum Phänomen: Cro, der Rapper mit der Pandamaske, kam aus dem Nichts und sorgt seitdem für Aufregung. Anfang April startete er mit seiner Single „Easy“ auf Platz 2 der deutschen Singlecharts und hält sich bis jetzt konstant in den Top 10. Seine erste Tour mit den Kumpels Ahzumjot und Rockstah war bereits fünf Monate vor Tourstart ausverkauft. Das Konzert am 4. Oktober in der Halle des FZW Dortmund ist bereits fast ausverkauft.

Keine FZW-Karten gibt es übrigens mehr für Nada Surf am 16. Juli und Biffy Clyro am dritten Tag des diesjährigen Wesend-Festivals von Visions. Freuen dürfen sich Musikkenner auch auf die dänische Band The Blue Van. Deren neues Album erscheint Anfang November, was bestens zum FZW-Konzert-Termin am 5. November passt.

Peter Heppner und Bonaparte im FZW

Der zweifache Echo-Preisträger Peter Heppner besticht zweifellos mit seiner unverwechselbaren Stimme. Am 18. Mai erschien mit „My Heart of Stone“ nun das zweite Solo-Werk des Hamburgers. Bereits am 4. Mai veröffentlichte seine Plattenfirma die daraus ausgekoppelte Single „Meine Welt“. Ende November geht Peter Heppner unter dem Tourmotto „My Heart of Stone“ auf große Deutschland-Tournee und macht Halt am 26. November im FZW.

Ebenfalls erst kürzlich kam die erste Single aus dem im August erscheinenden dritten Bonaparte-Album „Sorry, We’re Open“ auf den Markt. Sie trägt den Titel „Quarantine“ und ist ein Rave-Blues aus Berlin in der Tradition des elektrifizierten Boogies. Monsieur Bonaparte hat dieses Stück zusammen mit dem Housemeister aus dem Hause Boys Noize in seinen eigenen, neuen Bonaparte-Studio aufgenommen. Zum neuen Album gibt es den ersten Teil der Headliner-Tournee im Herbst. Das FZW steht am 14. November auf dem Spielplan.

Schotten, Sterelove und Chima

Die schottischen Indie-Popper Admiral Fallow kommen in der zweiten Jahreshälfte für Konzerte nach Deutschland und in die Schweiz. Wie ein Album der schottischen Indie-Popper klingt, wissen die deutschen Fans spätestens nach dem Erscheinen ihrer zweiten Scheibe „Tree Bursts In Snow“. „Für mich muss ein Album wie eine Liveshow funktionieren. Es muss eine gute Balance zwischen sofort eingängigen Nummern geben und Stücken, die sich erst nach mehrmaligen Hören erschließen“, erklärt Sänger und Gitarrist Louis Abbott. Wie aber das Quintett aus Glasgow samt Flöte, Gitarre, Piano, Klarinette, Keyboards, Bass, Kontrabass, Schlagzeug und Vibraphon wohl live klingen mag, demonstriert die Band u.a. am 23. September im Club des FZW.

Gerade noch bei Bochum Total, gehen Stereolove mit ihrem Debütalbum wieder im November auf Tour. Dahinter verbergen sich Musiker in den besten Jahren, die alle auf eine respektable Karriere zurückblicken können. Da sind die vier Mitglieder der Erfolgsband Reamonn, Uwe Bossert, Gomezz, Philipp Rauenbusch und Sebastian Padotzke, die ihre Wände bereits mit diversen Auszeichnungen geschmückt haben. Und da ist Thom Hanreich, der als Sänger der Band Vivid, solo als Thom. Und als Soundtrack-Komponist einen hervorragenden Ruf genießt. Was diese fünf Musiker verbindet, ist nicht nur ein unfehlbares Gespür für großartige Popsongs mit unwiderstehlichen Hooks, sondern auch die Gabe, alles nicht so ganz ernst zu nehmen. Zu sehen am 11. November im FZW.

Diesen Sommer spielt Chima einige Shows, unter anderem als Support für Tim Bendzko und kürzlich ebenfalls bei Bochum Total. Im November kommt der Frankfurter Musiker dann auf eigene Tour quer durch Deutschland. Ein Termin seiner „Merkst Du was?“-Tour: 23. November, Dortmund, FZW. gerb (mit dapd)

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben