"Initiative Dortmund"

Imagekampagne muss noch warten

Dortmund ist ein tolle Stadt nicht nur nachts. Damit dass auch alle anderen so sehen, plant der Verein Initiative Dortmund eine Imagekampagne. Das Konzept steht im Prinzip, allerdings ist die Finanzierung noch nicht gesichert. Das Luftbild zeigt die City aus Richtung Norden. Oben in der Bildmitte ist der illuminierte Signal Iduna Park zu sehen.

Dortmund ist ein tolle Stadt nicht nur nachts. Damit dass auch alle anderen so sehen, plant der Verein Initiative Dortmund eine Imagekampagne. Das Konzept steht im Prinzip, allerdings ist die Finanzierung noch nicht gesichert. Das Luftbild zeigt die City aus Richtung Norden. Oben in der Bildmitte ist der illuminierte Signal Iduna Park zu sehen.

Dortmund.  Die neue von der Wirtschaft geforderte Standort-Kampagne für ein besseres Stadt-Image lässt auf sich warten. Noch sei das Geld für die Umsetzung nicht vorhanden, teilte Ren Scheer, Vorsitzender der "Initiative Dortmund", auf Anfrage mit. Es gibt aber schon einen neuen Zeitplan.

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Der im Jahr 2015 gegründete Verein aus Unternehmenslenkern, der städtischen Wirtschaftsförderung und Vertretern der Dortmunder Wirtschaft hatte die Standort-Kampagne als Ergänzung zur städtischen Imagekampagne "Dortmund überrascht Dich" vor einem Jahr ausgeschrieben. Ursprünglich sollte der Start im vergangenen Sommer sein.

Guerilla-Aktion mit Aha-Effekten

Nun hofft die Initiative, in diesem Frühjahr mit ihrer Kampagne starten zu können, die viel Aufmerksamkeit verspricht. Wie berichtet, hat die Dortmunder Kommunikationsagentur "Goldene Generation" die Ausschreibung gewonnen. Branchenkenner sprechen von einem einmaligen Entwurf. Auftakt des mehrstufigen Konzepts soll eine Guerilla-Aktion mit Aha-Effekten sein, die auf die Vorzüge Dortmunds im wahren Wortsinn "groß" hinweist. Der BVB und einige Dortmunder Unternehmen haben sofort ihre finanzielle Unterstützung zugesagt. Die gespendeten Summen bewegen sich zwischen 10.000 und 50.000 Euro. Doch noch reicht es nicht.

"Wir wollen die Willigen nicht enttäuschen", sagt Scheer. Deshalb werde man am Konzept festhalten, aber ein paar Elemente herausnehmen, die für den Erfolg nicht wesentlich seien. Zudem werde man weitgehend darauf verzichten, teure öffentliche Flächen zu nutzen und stattdessen auf bereitgestellte Flächen sowie Gebäude von Unternehmen zurückgreifen.

Es gibt einen Konsens

Aber selbst unter diesen Voraussetzungen ist erst etwa die Hälfte der benötigten Summe zusammen. Wenn auch manche Unternehmen nach anfänglicher Euphorie sich jetzt eher zurückhaltend verhielten, so Scheer, gebe es im Innersten einen Konsens. Trotz Unzulänglichkeiten der Stadt und auch Enttäuschungen stünden die meisten "absolut zum Standort".

Auch die Bürger werden im Laufe der Kampagne - so sie denn erst mal gestartet ist - eingeladen, sich mit Ideen zu beteiligen. Dass das funktioniert, zeigt das Banner auf der Wiese vor dem Signal-Iduna-Gebäude an der B 1. Vor jedem Heimspiel des BVB gibt es dort einen neuen pfiffigen Fanspruch - übrigens auch eine Idee aus der Agentur "Goldene Generation".

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