Kultur

"Flatrate"-Angebot für Dortmunder Museen gilt auch 2018

Dr. Jens Stöcker (l.), Leiter des Museums für Kunst und Kulturgeschichte, Kulturbetriebe-Leiter Dr. Stefan Mühlhofer und Regina Selter vom Museum Ostwall werben für die Aktion „Wiedersehen macht Freunde“.

Foto: Ruhrnachrichten

Dr. Jens Stöcker (l.), Leiter des Museums für Kunst und Kulturgeschichte, Kulturbetriebe-Leiter Dr. Stefan Mühlhofer und Regina Selter vom Museum Ostwall werben für die Aktion „Wiedersehen macht Freunde“. Foto: Ruhrnachrichten

Dortmund.  Einmal bezahlen und das ganze Jahr über Dortmunds Museen besuchen – dieses Angebot gilt auch 2018. Die Kulturbetriebe haben dabei Besonderes vor.

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Fast jeder nutzt eine Flatrate zum Telefonieren und für die Internet-Nutzung. Höchste Zeit, das auch für die Kultur zu nutzen. Das dachten sich die Verantwortlichen der städtischen Kulturbetriebe und führten deshalb zu Anfang dieses Jahres eine Museums-Flatrate nach dem Motto: „Einmal 5 Euro zahlen, ein ganzes Jahr lang Kultur nutzen“ ein. Dieses Angebot soll es auch 2018 geben, kündigte der Leiter der städtischen Kulturbetriebe Dr. Stefan Mühlhofer am Donnerstag an.

Rund 3000 Menschen haben in diesem Jahr die „Dauerkarte“ für mehrfache Besuche in den städtischen Museen genutzt, wie die erste Auswertung der Besucherzahlen für 2017 zeigt. Besonders profitiert haben das Museum Ostwall im U-Turm und das Brauereimuseum. „Dabei wurde die Aktion noch nicht einmal groß beworben“, stellt Mühlhofer fest. Das soll sich jetzt ändern. Die Aktion wird unter dem Motto „Wiedersehen macht Freunde“ fortgesetzt.

Sechs Häuser beteiligt

Das heißt: Wer ab sofort eine Eintrittskarte für 5 Euro kauft, kann diese bis Ende 2018 für Besuche im Museum Ostwall (MO), im Museum für Kunst und Kulturgeschichte (MKK) und im Brauereimuseum nutzen. Generell freier Eintritt gilt weiterhin für das Westfälische Schulmuseum, das Museum im Adlerturm und die Galerie im Torhaus Rombergpark.

Für das besondere Angebot soll mit Werbekarten, Plakaten und Aktionen in sozialen Medien jetzt auch verstärkt geworben werden, kündigt Mühlhofer an. „Wir wollen, dass die Dortmunderinnen und Dortmunder die städtischen Museen als ‚ihre‘ Museen begreifen“, erklärt er. „Und wir wollen alle Bevölkerungsschichten ansprechen.“

Sonderschau im U-Turm

Man kann in den Museen auch immer wieder Neues entdecken, werben auch MKK-Chef Jens Stöcker und MO-Vize-Chefin Regina Selter für mehrfache Besuche. „Wir wollen unser Stammpublikum erweitern“, erklärt Selter.

Im MO kann mit der ab Mai laufenden Schau „Kunst und Kohle: Schichtwechsel“ sogar eine Sonderausstellung mit dem Flatrate-Ticket besucht werden. Für die ab Herbst 2018 geplante große Pink-Floyd-Austellung im U-Turm gilt dies allerdings nicht.

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