Brand

Feuerwehr Dortmund löscht brennendes E-Auto im Wasserbad

Geraten Elektroautos in Brand, sind sie nur schwer zu löschen. Die Feuerwehr Dortmund reagierte mit einer Art Wasserbad in einem Container.

Geraten Elektroautos in Brand, sind sie nur schwer zu löschen. Die Feuerwehr Dortmund reagierte mit einer Art Wasserbad in einem Container.

Foto: Arne Dedert / dpa

Dortmund.  Die Batterien eines E-Autos haben in Dortmund Feuer gefangen – und ließen sich nicht löschen. Die Feuerwehr reagierte mit ungewöhnlichen Mitteln.

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Mit einer ungewöhnlichen Löschaktion hat die Dortmunder Feuerwehr den Brand eines geparkten Elektroautos gestoppt. Die Batterien des zu einem E-Fahrzeug umgebauten Kleinwagens flammten am Mittwoch immer wieder auf, wie die Einsatzkräfte berichteten. Weil konventionelle Methoden keinen Erfolg brachten, errichtete die Feuerwehr in einem Schuttcontainer ein Wasserbad, in dem das Auto schließlich gelöscht wurde.

20.000 Liter Wasser im Schuttcontainer

Dazu wurde in der sogenannten Schuttmulde Folie ausgelegt und danach etwa 20.000 Liter Wasser eingelassen. Ein Kran hob das brennende Kleinfahrzeug dann in das Bad, wo es stundenlang zur Kühlung der Batterien stand.

Nach Auskunft der Feuerwehr war der Kleinwagen in Eigenarbeit zum Elektrofahrzeug umgebaut worden. Die Brandursache sei aber unklar, die Polizei ermittle, hieß es weiter. Bei dem Feuer hatte auch ein zweites Auto, das neben dem E-Auto parkte, gebrannt. (dpa)

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