Allgemeine Terrorgefahr

Eventexperten diskutieren über Sicherheit - Konferenz in Westfalenhallen

Das Kongresszentrum Westfalenhallen.

Das Kongresszentrum Westfalenhallen.

Foto: Dieter Menne

Dortmund.  Manchester, Berlin, Paris - die jüngsten terroristischen Anschläge in diesen Städten haben dazu geführt, dass das Thema Sicherheit besonders bei Veranstaltungen in den Vordergrund gerückt ist. Jetzt soll es in Dortmund eine eigene Konferenz dazu geben. Event-Veranstalter und Betreiber von Veranstaltungsorten sollen sich dort austauschen.

Wie sich Event-Veranstalter und Betreiber von Veranstaltungsorten auf neue Anforderungen an die Sicherheit vorbereiten können, darum geht es am 13. November (Montag) in Dortmund: Im Kongresszentrum der Westfalenhallen soll die "Deutsche Sicherheits-Konferenz" stattfinden.

Sie richtet sich unter anderem an Veranstalter in Unternehmen, Verbänden und Vereinen, an Betreiber von Kongresszentren, Hallen und Eventlocations, an Vertreter von Behörden und aus dem Bereich des Versicherungs- und Rettungswesens.

100 Teilnehmer aus der Branche

"Deutsche Sicherheits-Konferenz" - nicht zu verwechseln mit der jährlichen Münchner Sicherheitskonferenz, die internationale Spitzenpolitiker besuchen - mag bedeutsam klingen. Die Größe der Veranstaltung wird indes überschaubar sein: Man biete 100 Plätze für Teilnehmer an, sagte auf Nachfrage Peter Blach, einer der Veranstalter. Er ist Chefredakteur eines Newsletters für Live-Kommunikation, der Partner bei der "Best of Events" ist, der jährlich im Januar in den Westfalenhallen stattfindenden Messe der Veranstaltungsbranche. Wegen der Best of Events habe man Dortmund auch als Ort für die "Sicherheits-Konferenz" ausgewählt, sagt Blach.

Seines Wissens gibt es zwar Seminare zum Thema Sicherheit bei Veranstaltungen, bislang allerdings keine Konferenz dazu in Deutschland. Thematisiert werden sollen am 13. November Sicherheitskonzepte und ihre Durchführung ebenso wie die Vorbereitungen für den Ernstfall. Weitere Details zu Inhalten und Referenten würden demnächst folgen, sagt Blach.

Eine "Vogel-Strauß-Politik", also Gefahren zu ignorieren, helfe nicht weiter. So wird in einer Ankündigung zur Konferenz ein weiterer Veranstalter, Michael Hosang vom Studieninstitut für Kommunikation, zitiert: "Daher müssen alle bestehenden Sicherheitsvorkehrungen jetzt auf den Prüfstand, um Weiterentwicklungen und Optimierungen zu initiieren."mich Möglichkeiten zur Anmeldung für die Konferenz und Details sollen in einigen Wochen bekanntgegeben werden, hieß es gestern.

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