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Juicy-Beats-Festival mit mehr Künstlern - und Kraftklub

Die Festwiese ist das Herzstück des Juicy-Beats-Festivals im Westfalenpark.

Foto: Oliver Schaper

Die Festwiese ist das Herzstück des Juicy-Beats-Festivals im Westfalenpark. Foto: Oliver Schaper

Dortmund.  Zum Juicy-Beats-Festival werden 50 000 Besucher am 27. und 28. Juli im Westfalenpark erwartet. 200 Künstlern und DJs sollen dort aufreten.

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Diese Woche haben die Festivalveranstalter im Café Durchblick im Westfalenpark das endgültige Line-Up, das Programmheft und das Rahmenprogramm vorgestellt. Es ist ein Termin, der deutlich macht, dass Juicy Beats eben etwas mehr ist als noch vor einigen Jahren. Es ist ...... mehr Festivalcharakter an beiden Tagen.

Kraftklub und Elektro-Act Boys Noize die Headliner

Der zum 20-Jährigen 2016 eingeführte Festivalfreitag hat in diesem Jahr eine neue Qualität. Mit der Rockband Kraftklub und dem Elektro-Act Boys Noize gibt es zwei echte Headliner. Die „Dortmund macht lauter“-Bühne bietet lokale Qualität. Am Sandstrand gibt es Hip-Hop der alten Schule. Das Gelände öffnet am 27. Juli um 14 Uhr.

Der Festivalsamstag (28. Juli) startet in gewohnter Juicy-Manier ab 12 Uhr ohne große Umschweife durch. Alte Recken und frische Geister wechseln auf erster und zweiter Mainstage, der WDR-Cosmo-Bühne, der Konzerthaus-Bühne, den vielen kleinen Stages und den DJ-Floors ab. Hauptacts: 257ers, Feine Sahne, Fischfilet, Fil Bo Riva, Editors und viele andere.

Querbeat neuester Name im Juicy-Beats-Line-Up

Als neueste Bestätigungen kommen einige interessante Namen hinzu wie der Dancehall-DJ Jamie Rodigan, Rapper Goldroger oder Querbeat, die bekannteste Kölner Karnevalsband, mit einem Sound zwischen Deichkind und La Brass Banda auf Kölsch

Nur Musik allein reicht heutzutage vielfach nicht mehr, vor allem junge Festivalgänger brauchen Entertainment und Abwechslung. Beim Juicy Beats zeigt sich das durch einen DJ-Autoscooter auf dem Gelände, der nach 22 Uhr zur Silent-Disco mit Kopfhörern (und dann ohne Fahrzeuge) wird. Es zeigt sich auch an der Ausweitung der „Sport und Funzone“, wie man sie von den DJ-Picknicks kennt. Oder an der Kreativmeile, die es schon seit einigen Jahren gibt.

Insgesamt stellt das Veranstalterteam um den Verein U-Pop und dessen Vorsitzenden Carsten Hellmich fest: „Die Festivallandschaft hat sich verändert, es gibt viel mehr Konkurrenz und Großkonzerte in der Umgebung.“ Waren die Juicy-Beats-Headliner vor einigen Jahren meist noch exklusiv für diese Region, ist das heute nicht mehr garantiert.

Festivalmacher wollen Dortmund Charakter erhalten

Festivalsprecher Martin Juhls sagt: „Wir beobachten das und versuchen den Charakter zu erhalten, dass es wirklich eine Dortmunder Veranstaltung ist.“ Ein Festival dieser Größenrodnung kommt nicht ohne externe Partner aus. Und die nehmen für ihre Unterstützung einen entsprechenden Raum bei der Darstellung des Festivals ein. Der Besucher kann davon profitiern, etwa bei Gewinnspielen, der Aussicht auf ein Wochenende in einer Camping-Luxusvilla oder durch Geldautomaten auf dem Gelände.

Im Fall von Juicy Beats sind es ausschließlich Dortmunder Marken, die Infrastruktur und Durchführung des Festivals unterstützen. Carsten Hellmich sagt: „Das ist etwas besonderes. Für uns uns ist Juicy eine Veranstaltung die enge Verknüpfung mit Kultur und leben in der Stadt hat.“

Zum ersten Mal VIP-Tickets bei Juicy Beats

Zum ersten Mal gibt es VIP-Tickets- Für 100 Euro zusätzlich zum Festivalticket (70 Euro) erhalten Besucher Zugang zur DEW21 VIP-Lounge oberhalb der Festwiese. Ein Upgrade für eine Tag kostet 60 Euro zusätzlich. Enthalten sind Essens- und Getränkeangebote, ein eigener Eingang und ein kostenloser Parkplatz.

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