Demo-Verbot

Dortmunder Polizei untersagt Kurden-Demonstration

Die Polizei zeigte am Freitagmittag am Friedensplatz Präsenz. Zu der angekündigten Kurden-Demo kam es aber nicht. Foto Volmerich

Die Polizei zeigte am Freitagmittag am Friedensplatz Präsenz. Zu der angekündigten Kurden-Demo kam es aber nicht. Foto Volmerich

Dortmund.  Unter Polizeischutz stand am Freitagmittag der Friedensplatz. Grund war eine angekündigte Kundgebung von Kurden, die allerdings nicht stattfand.

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Die Demonstration sollte um 13 Uhr auf dem Friedensplatz beginnen. Dass es nicht zu der Kundgebung kam, lag an der Weigerung des Anmelders, auf das Mitführen von Porträts des Inhaftierten PKK-Anführers Abdullah Öcalan zu verzichten. Sie sind wie andere Symbole der kurdischen Arbeiterpartei PKK verboten.

Ein Bus, der auf dem Weg zum Friedensplatz war, wurde auf der Bornstraße gestoppt und dort festgehalten. Die Demonstration wurde untersagt, teilte die Polizei auf Nachfrage mit.

In der vergangenen Woche war es in Düsseldorf zu Auseinandersetzungen zwischen der Polizei und kurdischen Demonstranten gekommen, weil Demo-Teilnehmer verbotene Fahnen mit dem Bild Öcalans gezeigt hatten.

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