Blaulicht

Dortmund: Spielende Kinder zwingen ICE zur Notbremsung

Ein ICE musste am Montagnachmittag eine Schnellbremsung einleiten, weil in den Gleisanlagen des alten Güterbahnhofs Dortmund Nord fünf Kinder spielten. (Symbolbild)

Ein ICE musste am Montagnachmittag eine Schnellbremsung einleiten, weil in den Gleisanlagen des alten Güterbahnhofs Dortmund Nord fünf Kinder spielten. (Symbolbild)

Foto: STEFAN AREND / FUNKE Foto Services

Dortmund.  In Dortmund zwangen im Gleisbett spielende Kinder einen ICE zur Bremsung. Durch die anschließende Suchaktion kam es zu erheblichen Verspätungen.

Fünf Kinder haben am Montagnachmittag am alten Güterbahnhof Nord in Dortmund gespielt und dadurch einen ICE zur Schnellbremsung gezwungen. Wie die Bundespolizei am Dienstag berichtete, befand sich der Zug auf dem Weg zum Dortmunder Hauptbahnhof, als der Zugführer die Kinder in den Gleisanlagen im Bereich des alten Güterbahnhofs Nord in Dortmund Huckarde bemerkte.

Nach der Bremsung informierte er die Polizei, die die Bahnstrecke zwischen 17.40 Uhr und 18.20 Uhr sperrte und das umliegende Gebiet nach den Kindern absuchte. Die Suche blieb erfolglos, die Kinder hatten sich bereits aus dem Gefahrenbereich entfernt. Durch den Einsatz kam es zu Verspätungen bei der Deutschen Bahn.

Bahnanlagen sind keine Spielplätze

Die Polizei weist erneut darauf hin, dass das Spielen und Klettern an Bahnanlagen gefährlich ist. Gerade in den Herbstferien seien Kinder oft unbeaufsichtigt, die Urlaubsreise falle aus. Trotzdem dürften Bahnanlagen nicht zu Abenteuerspielplätzen funktioniert werden.

Mit Nachdruck heißt es in einem Statement der Bundespolizei: „Bahnanlagen sind keine Abenteuerspielplätze! Mutproben, Selfies/Fotos im Gleisbereich, das Auflegen von Steinen auf Schienen, Klettern auf Hochspannungsmasten, Spielen an der Bahnstrecke oder „Zugsurfen“ können unter Umständen das Leben kosten!“

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