Corona-Schutzverordnung

Dortmund: Maskenverweigerer würgt Sicherheitsmitarbeiter

Ein Mann wollte in der Dortmunder U-Bahn keine Maske tragen. Er wurde aggressiv und griff einen Sicherheitsmitarbeiter an. (Symbolfoto)

Ein Mann wollte in der Dortmunder U-Bahn keine Maske tragen. Er wurde aggressiv und griff einen Sicherheitsmitarbeiter an. (Symbolfoto)

Foto: Oliver Berg / picture alliance / dpa

Dortmund.  Ein Mann fuhr in Dortmund U-Bahn - ohne Maske. Er bekam Hausverbot und würgte daraufhin einen Sicherheitsmitarbeiter.

Zu einem Einsatz mit dem Stichwort „Maskenverweigerer“ wurden Einsatzkräfte der Polizei Dortmund am Samstag in die Dortmunder Innenstadt gerufen. In der U-Bahn 41 hatte sich ein 40 Jahre alter Mann geweigert, eine Maske zu tragen. Gegen die Sicherheitsmitarbeiter der DSW21 wurde er zunehmend aggressiver.

Kurz vor Mitternacht fiel der 40-Jährige den Sicherheitsmitarbeitern in der U41 auf, weil er in der mit 15 Personen besetzten U-Bahn keine Maske trug. Weil er sich uneinsichtig und aggressiv zeigte, musste er die U-Bahn verlassen und bekam ein Hausverbot für die gesamte Bahnanlage der Haltestelle „Stadtgarten“. Zunächst verließ der Beschuldigte die Haltestelle, kehrte aber unverzüglich zurück und griff einen der Sicherheitsmitarbeiter an. Er schlug auf den Geschädigten ein und würgte ihn.

Mann blieb aggressiv und wurde festgenommen

Gegenüber den alarmierten polizeilichen Einsatzkräften blieb der Mann weiter aggressiv und bedrohte sie. Zusätzlich gab er mehrfach zu verstehen, auch ohne Maske weiterhin die U-Bahn nutzen zu wollen, schließlich müsse er nach Dortmund-Hörde.

Die Beamten nahmen den 40-Jährigen trotz erheblichem Widerstand fest und erstatteten Strafanzeige wegen Körperverletzung gegen die Sicherheitsmitarbeiter DSW21 und wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Ein Polizeibeamter wurde bei der Festnahme leicht verletzt, er verblieb dienstfähig. (red)

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