Vermisstenfall

Demenzkranke Dortmunderin stirbt nach Sturz in Baugrube

Die Polizei fahndete seit Donnerstagmorgen nach einer 72-jährigen Frau. Sie wurde am Freitag bewusstlos aufgefunden und starb später im Krankenhaus.

Die Polizei fahndete seit Donnerstagmorgen nach einer 72-jährigen Frau. Sie wurde am Freitag bewusstlos aufgefunden und starb später im Krankenhaus.

Foto: dpa/Patrick Seege

Dortmund.  Seit Donnerstag fahndete die Polizei Dortmund nach einer vermissten 72-jährigen, demenzkranken Frau. Sie wurde am Freitag bewusslos aufgefunden.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Die Dortmunder Polizei fahndete seit Donnerstagvormittag (22. Februar) nach einer 72-jährigen Frau aus Dortmund. Die an Demenz erkrankte und laut Polizei nicht orientierte Frau hatte das Altenzentrum an der Stockumer Straße in Hombruch gegen 10.30 Uhr verlassen. Die Polizei suchte auch mithilfe eines „Mantrailer“-Hundes und mit einem Hubschrauber nach der Frau – bis zum frühen Freitagvormittag ohne Erfolg

72-jährige Frau wurde bewusstlos in Baugrube aufgefunden

Gegen 8.50 Uhr am Freitag wurde die vermisste 72-Jährige dann in einer Baugrube an der Zillestraße, Ecke Gotthelfstraße, aufgefunden. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei hatte ein Zeuge die Frau entdeckt und die Rettungskräfte gerufen. Diese fanden die Frau bewusstlos vor und reanimierten sie. Anschließend verstarb die Frau jedoch im Krankenhaus.

Nach Angaben der Polizei ist es möglich, dass die Frau schon einige Zeit in der Kälte gelegen hatte. Woran sie letztlich gestorben ist, dazu machten Polizei und Feuerwehr am Freitag keine Angaben. Die Kriminalpolizei nehme Ermittlungen auf, sagte ein Polizeisprecher; so ist es bei jedem Todesfall üblich. Man habe derzeit aber „keinerlei Hinweise darauf“, dass eine Fremdeinwirkung zum Tod der Frau geführt habe.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben