Übersichtskarte

Das wird aus den Ex-Filialen von Sparkasse und Volksbank

So sieht das markante Sparkassen-Haus an der Ecke Schützenstraße/Mallinckrodtstraße noch aus, … Schütze

Foto: Stephan Schuetze

So sieht das markante Sparkassen-Haus an der Ecke Schützenstraße/Mallinckrodtstraße noch aus, … Schütze Foto: Stephan Schuetze

Dortmund.  17 Filialen der Dortmunder Volksbank und 16 der Sparkasse Dortmund schlossen seit 2016. Gerade in den Stadtteilen gab es die Sorge, die Räumlichkeiten könnten lange leer bleiben. Nun sind einige sinnvolle Nachnutzungen in Sicht. Auf einer interaktiven Karte zeigen wir, was der aktuelle Stand an allen Standorten ist.

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Wenn sie auf die Symbole der Karte klicken, erhalten sie weitere Informationen zu den entsprechenden Standorten. Durch scrollen mit dem Mausrad können sie in die Karte hinein- oder hinauszoomen.Legende: Rote Kreuze = noch kein neuer Besitzer. Grüne Haken = Neuer Besitzer gefunden. Gelbes Eurozeichen = Filiale besteht noch.

Im März 2016, die Sparkasse Dortmund hatte gerade angekündigt, 16 Filialen in SB-Standorte „umzuwandeln“, folgte eine heiße Diskussion zu den Schließungen. Aus Marten etwa, wo die Sparkasse an der Schulte-Heuthaus-Straße schloss, meldete sich SPD-Ortsvereins-Chef Martin Schmitz zu Wort: „Pünktlich vor Ostern legt uns die Sparkasse ein ganz faules Ei ins Nest.“ Er sorgte sich unter anderem, was mit dem „prominent gelegenen Leerstand“ geschehe.

Nun: Anderthalb Jahre später ist er noch ein Leerstand. Auch für weitere Standorte ist noch keine Nachnutzung in Sicht, zumindest nicht bekannt (siehe rote Kreuzchen in der Karte). Gleiches gilt für die Hälfte der Filialen, die die Dortmunder Volksbank verließ. All diese Sparkassen und Volksbanken sind von außen an den Reklameschildern noch als solche zu erkennen. Bei einigen sind die Lamellen zugezogen, bei anderen sieht man durchs Fenster, dass – bankmäßig akkurat, ganz sicher mit Inventurliste – aufgeräumt wurde.

Es gibt einige interessierte Käufer für die Filialen

Die Sparkasse war Eigentümerin aller Gebäude, in denen sich die Filialen befanden: Sieben Immobilien hat sie inzwischen verkauft, bei zwei würden aktuell Angebote geprüft, sagt Sprecherin Jeanette Bludau. Und für vier weitere Gebäude – darunter jenes, das die Filiale Marten beherbergte – seien „Käufer bzw. Interessenten gefunden“. Noch zum Verkauf stünden die Immobilien in Dorstfeld und Bövinghausen. Letztere ist die einzige der 16 Filialen auf der Schließungsliste, die noch geöffnet hat. Auch hier ist ein Umzug der Mitarbeiter zur großen Filiale nach Lütgendortmund geplant; ein Termin dafür stehe noch nicht fest, sagt Bludau.

Die Dortmunder Volksbank war zuletzt noch Eigentümerin von 2 der 17 Standorte, an denen sie Filialen schloss: Barop und Wickede. Sie sind inzwischen auch verkauft. Die anderen Immobilien habe man „frühzeitig verkauft und sie dann angemietet“, teilte die Bank mit. An den meisten aufgegebenen Standorten (bei der Sparkasse an allen) sind – wie angekündigt – SB-Automaten verblieben. An welchen kann man in der Karte nachlesen, wenn auf die einzelnen Standorte klickt.

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