Westfalenpark

Das erwartet Sie beim Winterleuchten

Die aufwendigste Licht-Installation beim diesjährigen Winterleuchten heißt Würfel-Walzer. Die 1,2 Meter großen Würfel leuchten auf der Wiese am Rosengarten in verschiedenen Farben im Takt zu Tschaikowskys Dornröschen-Walzer.

Die aufwendigste Licht-Installation beim diesjährigen Winterleuchten heißt Würfel-Walzer. Die 1,2 Meter großen Würfel leuchten auf der Wiese am Rosengarten in verschiedenen Farben im Takt zu Tschaikowskys Dornröschen-Walzer.

Foto: Dieter Menne

Dortmund.  Das Funkeln ist zurück im Westfalenpark: Ab Samstag leuchtet und glitzert es wieder auf den Wegen und Wiesen von Dortmunds größtem Park. Das Winterleuchten beginnt. Die Besucher sollen aber nicht nur die hübschen Objekte bestaunen.

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Ruhig ist es im Westfalenpark. Herrlich ruhig. Vom Rauschen der Autos auf der B1 ist hier nichts zu hören. „Last Christmas“ dudelt nicht an jeder Ecke aus den Boxen. Es gibt kein Geschrei, kein Geplapper, kein Drängen und Quetschen. Nur Stille (vielleicht mal ein Hundebellen). Frische Luft. Und wenn die Sonne untergeht, dann funkelt es, leuchtet es, glitzert es an jeder Ecke, auf dem Boden, in der Luft.

Seit zwölf Jahren veranstaltet Lichtkünstler Wolfgang Flammersfeld gemeinsam mit Reinhard Hartleif das Winterleuchten im Westfalenpark. Er zeigt hier, was man mit Licht und ein paar guten Ideen Hübsches inszenieren kann.

Zur Ruhe kommen

Er wünscht sich aber vor allem, dass sein Winterleuchten eine Möglichkeit ist, um in einer hektischen Zeit zur Ruhe zu kommen, abzuschalten und den Alltag für einen Spaziergang zurückzulassen. „Jeder, der hierher kommt“, sagt er, „soll danach gechillt nach Hause gehen.“

Monatelang hat Flammerfeld an neuen Objekten und Ideen gearbeitet. 98 Prozent der Dinge, die nun ab Samstag im Westfalenpark leuchten, sagt er, seien neu. Inspirieren lassen hat er sich dieses Mal von Mystik und Märchen. Drachen, Riesen und Fabelwesen tummeln sich an den Wegesrändern.

Auffällig sind zudem diese Objekte:

Würfel-Walzer: Auf der Wiese am Rosengarten stehen 36 1,2 Meter große Würfel. Diese leuchten im Takt zu Tschaikowskys Dornröschen-Walzer – das sieht dann aus, als würden die Würfel tanzen.Märchenhäuser: Im Rosengarten gibt‘s acht kleine leuchtende Märchenhäuser. An jedem Haus ist ein Teil des Märchens „Die drei kleinen Schweinchen“ zu hören.Kugelkoloss: Um eine große Kugel kreisen in vier Meter Höhe LED-Lichter.Spezies: Das ist Wolfgang Flammersfelds Lieblingsobjekt in diesem Jahr. Was genau die Spezies ist, müsse jeder selbst entscheiden, sagt er. Zu sehen ist an den Wasserbecken ein funkelndes Gebilde aus Kugeln und Seilen.Schattenwand: Wer sich hinter die Installation am Eingang Florianstraße stellt, erzeugt bunte Schatten.Hydroschild: Am Kaiserhain ist auf einer zehn Meter hohen Wasserfontäne eine Lichtprojektion zu sehen.

Hübsch sind auch die leuchtenden Schnecken, der Fischschwarm aus Lichtleisten und die sich drehenden Schattenspiele mit Drachen-Motiven

Regen, sagt Wolfgang Flammersfeld, sei übrigens nicht zwingend ein Nachteil für einen Winterleuchten-Besuch. „Am eindrucksvollsten“, sagt er, „ist es bei ganz feinem Nieselregen, weil sich das Licht dann überall spiegelt.“

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