Private Feiern

Corona in Dortmund: Stadt beendet Hochzeit mit 300 Gästen

Corona in Dortmund: Zwei Veranstaltungen musste die Stadt Dortmund mit Unterstützung der Polizei beenden. Darunter war auch eine Hochzeit mit bis zu 300 Teilnehmern. (Symbolbild)

Corona in Dortmund: Zwei Veranstaltungen musste die Stadt Dortmund mit Unterstützung der Polizei beenden. Darunter war auch eine Hochzeit mit bis zu 300 Teilnehmern. (Symbolbild)

Foto: Olga Sapegina / Shutterstock/Olga Sapegina

Dortmund.  Zwei Veranstaltungen haben Stadt und Polizei Dortmund beendet, weil sich Gäste nicht an Corona-Regeln hielten. Neue Testmöglichkeit im Klinikum.

  • Corona in Dortmund: Die Stadt hat am vergangenen Wochenende zwei Veranstaltungen vorzeitig beenden müssen. Auf beiden Feiern hielten sich die Gäste in Dortmund nicht an die Corona-Schutzverordnung.
  • Bei einer Hochzeit in einem Raum an der Arnoldstraße sollen laut Aussage der Stadt Dortmund bis zu 300 Personen vor Ort gewesen sein. Die Corona-Schutzverordnung erlaubt bei privaten Feiern allerdings nur bis zu 150 Teilnehmer.
  • Zudem beendete die Stadt Dortmund mit der Polizei eine Veranstaltung in einer Kleingartenanlage an der Schützenstraße. Der Betrieb wurde geschlossen.
  • Klinikum Dortmund Mitte öffnet Corona-Diagnostikstelle für alle Interesierten.

Die Stadt Dortmund hat mit Unterstützung der Polizei am vergangenen Wochenende zwei Veranstaltungen vorzeitig beendet. Bei einer Hochzeit in einer Location an der Arnoldstraße und bei einer Feiern in einer Kleingartenanlage an der Schützenstraße haben sich die Teilnehmer nach Aussage der Stadt Dortmund nicht an die Corona-Regeln gehalten.

Corona in Dortmund: Bis zu 300 Leute auf einer Hochzeit

Bei der Hochzeitsfeier in der Location an der Arnoldstraße waren deutlich mehr als die durch die Corona-Regeln zugelassenen 150 Gäste vor Ort. Dortmunds Rechts- und Ordnungsdezernent Norbert Dahmen sprach von „bis zu 300 Leuten“. Die sich teilweise aggressiv und unkooperativ gegenüber dem Ordnungsamt verhalten haben. „Es kam zu einer Eskalation“, sagte Dahmen.

Im Beisein der Polizei sei die Veranstaltung dann beendet und der Betrieb versiegelt worden. Nina Kupferschmidt, Sprecherin der Dortmunder Polizei, bestätigte, dass Beamte vor Ort Amtshilfe geleistet haben. Die Kontrolle solcher Veranstaltungen allerdings obliegt der Stadt. „Wir können da nur unterstützen“, erklärte sie.

Corona in Dortmund: Gäste weigerten sich, die Feier zu verlassen

In diesem Fall prüft die Stadt Dortmund auch ein bauaufsichtliches Verfahren, da die Hochzeitslocation wohl nur für 200 Personen zugelassen ist.

Auch bei der Feier in einer Kleingartenanlage in der Schützenstraße „weigerten sich die Gäste, die Feier zu verlassen“, sagte Dahmen. Auch hier leistete die Polizei nach Angaben der Stadt Amtshilfe. Der Betrieb wurde im Anschluss geschlossen.

Neue Corona-Testmöglichkeit im Klinikum Dortmund Mitte

Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt in Dortmund laut RKI aktuell bei 27,1 (Stand Mittwoch, 0 Uhr). Bald gibt es eine neue Testmöglichkeit in der Stadt: die Corona-Diagnostikstelle des Klinikums Dortmund Mitte, in der bislang Abstriche speziell für Schul- und Kita-Personal angeboten wurden, wird ab Montag, 12. Oktober, für alle zugänglich sein.

„Wir haben in den vergangenen Wochen viele Anfragen von Privatpersonen erhalten, die sich auf Selbstkosten testen lassen möchten. Deshalb wollen wir auf diese Weise ein Angebot schaffen“, sagt Lisa Cathrin Müller, stellvertretende Leitung der klinischen Unternehmenskommunikation. Alle Interessierten können sich Termine über ein Online-Formular reservieren. Voraussetzung ist die Übernahme der Kosten von 60 Euro.

Die neue Testmöglichkeit sei unabhängig von dem Corona-Testzentrum neben dem Klinikum Dortmund Nord, in dem sich nach wie vor Reiserückkehrer aus Risiko-Gebieten auf SARS-CoV-2 überprüfen lassen können.

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