Prozessbeginn

BVB-Anschlag: Sergej W. steht ab 21. Dezember vor Gericht

Die Staatsanwaltschaft hat wegen des Sprengstoff-Anschlags auf den Mannschaftsbus von Borussia Dortmund Medienberichten zufolge Anklage gegen den 28-Jährigen Sergej W. erhoben.

Foto: picture alliance/Marcel Kusch

Die Staatsanwaltschaft hat wegen des Sprengstoff-Anschlags auf den Mannschaftsbus von Borussia Dortmund Medienberichten zufolge Anklage gegen den 28-Jährigen Sergej W. erhoben. Foto: picture alliance/Marcel Kusch

Dortmund.  Landgericht hat Anklage gegen Sergej W. zugelassen. Er muss sich wegen versuchten Mordes und des Herbeiführens einer Explosion verantworten.

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Über 18.000 Seiten Ermittlungsergebnisse wurden nach dem Anschlag auf den BVB-Bus im April 2017 zusammengetragen. Das Bild, das die Anklage von dem Tatverdächtigen zeichnete, war das eines kaltblütigen Täters. Im Dezember muss sich Sergej W. jetzt vor dem Landgericht Dortmund verantworten.

Mit einem Beschluss vom 2. November hat das Schwurgericht des Landgerichts Dortmund die Anklage gegen den BVB-Bomber Sergej W. zur Hauptverhandlung zugelassen. Die Verhandlung beginnt noch vor Weihnachten, nämlich am Donnerstag, 21.Dezember, um 12 Uhr. Im neuen Jahr sind weitere 17 Verhandlungstage bis zum 28. März terminiert worden. Der 28-jährige Angeklagte soll aus Habgier gehandelt haben.

Dem Angeklagten werden versuchter Mord in 28 Fällen und das Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion vorgeworfen.Laut Anklage hatte er auf einen sinkenden Kurs der BVB-Aktie gewettet. Er war wenige Tage nach dem Anschlag festgenommen worden. Bei der Detonation der Sprengkörper waren BVB-Abwehrspieler Marc Bartra und ein Polizist verletzt worden. (mit dpa)

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