Straßenrennen

Dortmunder Polizei stoppt Raser nach einem Straßenrennen

Foto: dpa

Dortmund.  Polizisten bekamen mit, wie zwei junge Männer ihr Rennen starteten. Als die Polizei die Raser stoppte, verlor einer der Fahrer die Beherrschung. 

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Polizeibeamten fielen am Montagabend gegen 21 Uhr zwei Fahrer in ihren Autos auf, die sich mutmaßlich durch Gesten und Blicke zu einem Straßenrennen verabredeten. Kurz vor der Ampel Königswall / Bahnhofstraße hupte einer der Fahrer, zeitgleich beschleunigten beide ihre Autos sehr stark. Die Polizei fuhr hinterher aber trotz 80 km/h wuchs der Abstand zu den beiden Rasern im Mercedes und BMW.

19-jähriger Raser droht Polizisten mit Gewalt

An der Kreuzung Königswall / Brinkhoffstraße bremsten die beiden Fahrer an einer roten Ampel abrupt ab. Die Polizisten forderten beide auf, an den rechten Fahrbahnrand zu fahren und Personal- und Fahrzeugpapiere auszuhändigen. Die beiden 19- und 26-jährigen Männer waren nicht sehr glücklich. Nach Angaben der Polizei äußerten sich beide mehrfach ihren Missmut – "meist in unangemessener, respektloser und aggressiver Weise, teilweise in einer anderen Sprache".

Der 19-Jährige ging laut Polizei auf die Beamten zu und drohte mit den Fäusten sowie mit Unterstützung durch andere Männer. Der Raser sagte zudem, er wolle die Beamten "fertig" machen, und diese würden richtig "aufs Maul" bekommen. Zur Unterstützung des 19-Jährigen erschien sein Vater am Einsatzort, der sich laut Polizei aber ebenso wenig mit den Maßnahmen der Polizei abfinden konnte oder wollte. Weitere verdächtige Personen seien langsam an der Kontrollstelle vorbeigefahren und hätten die Beamten beobachtet.

Nach Rennen erhielten Raser Platzverweise und Anzeigen

Nach Erteilung eines Platzverweises mussten die beiden Dortmunder – die laut Polizei angaben, sich nicht zu kennen – die Dortmunder Innenstadt verlassen. Die Polizei ermittelt nun wegen eines "Aggressionsdelikts" im Straßenverkehr, Bedrohung und Beleidigung gegen sie. Über die Eignung der Männer zum Führen von Kraftfahrzeugen entscheidet laut Polizei das Straßenverkehrsamt, das einen Bericht zur Überprüfung erhalten werde. (red)

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