Dortmund. Mehrere hundert Schul-Sozialpädagogen haben bei einer Demo mehr Geld und Wertschätzung gefordert. Der VBE sieht eine„verfehlte Sparpolitik“.

Mehrere hundert Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen an Schulen in NRW haben bei einer Demo in Dortmund mehr Geld und Wertschätzung für ihre Arbeit gefordert. Sie folgten einem Warnstreikaufruf der Gewerkschaft VBE, die nach der ergebnislosen zweiten Tarifrunde für den öffentlichen Dienst der Länder Druck machen will.

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Es sei „unverantwortlich und fahrlässig“, den Beschäftigten „immer mehr Aufgaben für immer weniger Geld“ zuzumuten, kritisierte der Landesvorsitzende des Verbands Bildung und Erziehung, Stefan Behlau. Eine solche „verfehlte Sparpolitik“ verursache „Fachkräftemangel von heute und morgen“ auch im Bildungsbereich.

Aufruf zum Warnstreik für alle Tarifbeschäftigten des Landes

Der Aufruf zum Warnstreik gelte für alle Tarifbeschäftigten des Landes, also etwa auch in Unikliniken, bei Polizei oder Justizverwaltung, erläuterte eine VBE-Sprecherin. Der klare Schwerpunkt liege zunächst aber im sozialpädagogischen Bereich.

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Die Gewerkschaften verlangen eine Einkommenserhöhung von 10,5 Prozent, mindestens aber 500 Euro mehr. Wie viele Fachkräfte im Tagesverlauf an den Schulen in NRW fehlten, sei schwer einzuschätzen, sagte die VBE-Landessprecherin. (dpa)

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