Unglück

24-Jähriger aus Gelsenkirchen ertrinkt im Dortmund-Ems-Kanal

Die Rettungskräfte waren schnell mit einem Großaufgebot zur Stelle: Für den 24-Jährigen kam aber jeder Hilfe zu spät.

Die Rettungskräfte waren schnell mit einem Großaufgebot zur Stelle: Für den 24-Jährigen kam aber jeder Hilfe zu spät.

Foto: Hendrik Schulz / WP

Dortmund.  Beim Versuch, den Dortmund-Ems-Kanal zu durchschwimmen, ist ein 24-Jähriger ertrunken. Seine Familie musste das tragische Unglück mit ansehen.

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Was als lauer Sommerabend mit Freunden und Familie im Dortmunder Fredenbaumpark begann, endete am Samstag in Dortmund in einem tragischen Unglück: So ertrank ein 24-Jähriger offenbar bei dem Versuch, den Dortmund-Ems-Kanal zu durchschwimmen. Gegen 19.10 Uhr alarmierten die Begleiter der jungen Gelsenkircheners den Rettungsdienst.

Offenbar hatten die Freunde zunächst selbst versucht, den Schwimmer zu retten, was aber nach Angaben der Polizei misslang. „Es ist unglaublich schwierig, einen Menschen, der um Hilfe ringt, aus dem Wasser zu ziehen“, heißt es auf Anfrage bei der Polizei Dortmund.

Feuerwehrtaucher konnten 24-Jährigen aus Kanal bergen

Alle machen es! Wie gefährlich ist es wirklich, im Kanal schwimmen zu gehen?Sofort wurden Feuerwehrtaucher, der Rettungsdienst und ein Rettungshubschrauber zur Einsatzstelle entsandt. Die ersten Einsatzkräfte versuchten den Mann zu retten, was jedoch zunächst misslang. Zwei Feuerwehrtauchern gelang es schließlich, den Mann im sehr trüben Kanal zu finden. Am Ufer wurde der Mann mittels einer automatischen Reanimationshilfe wiederbelebt.

„Durch dieses Gerät war es möglich, den Mann während der Reanimation mit dem Rettungshubschrauber in eine geeignete Dortmunder Klinik zu fliegen“, heißt es im Bericht der Feuerwehr. Dort starb der junge Mann jedoch wenig später. Die Angehörigen, die das gesamte Unglück mit ansehen mussten, wurden durch das Psychosoziale Notfallteam der Feuerwehr Dortmund betreut.

Die Polizei hat die Ermittlungen übernommen und geht von einem tragischen Unglücksfall aus. Es ist bereits der zweite Todesfall binnen weniger Wochen im Kanal: Bereits Anfang August war ein 37-Jähriger im Kanal verunglückt.

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