Stockumer Schule

Voerde: „Unerträgliche Querelen“

Vor zwei Jahren erst wurde die Stockumer Schule in Voerde wieder eröffnet.

Vor zwei Jahren erst wurde die Stockumer Schule in Voerde wieder eröffnet.

Foto: Heiko Kempken / WAZ FotoPool

Voerde.  Die CDU Voerde bezieht Stellung: Wenn das Geld nicht sinnvoll angelegt sei „muss die Stadt die Zahlung einstellen. Aber soweit sind wir noch nicht.“

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Die CDU in Voerde nimmt Stellung zu den Querelen um die Stockumer Schule. Die seien „unerträglich“, sagt Ingo Hülser, stellv. Fraktionsvorsitzender im Rat. Es müsse dringend etwas geschehen. Der Jugendhilfeausschuss sollte aktiv werden. „Wir setzen uns nicht zwingend für Konsequenzen die Stock betreffend ein, aber für ein konsequentes Handeln der Verantwortlichen in Verwaltung und Politik“ , so Hülser. Er erinnert daran, dass es die Fraktion der Christdemokraten war, die der Stockumer Schule vor einem knappen Jahr einen Besuch abgestattet hat, um sich ein Bild davon zu machen, was aus den Steuergeldern der Voerder Bürger gemacht wird. „Wir hatten seinerzeit nicht den Eindruck, dass das Geld verschwendet worden ist, aber wir haben auch schon damals darauf gedrungen, klare Strukturen in der Leitung der Einrichtung zu schaffen. Das, so hatten wir die Hoffnung, sollte die Arbeit der Stockumer Schule transparenter machen“, erklärt Hülser. Diese Hoffnung habe sich nicht erfüllt. Noch immer sei nicht klar, wer Ansprechpartner und wer Verantwortlicher in der Einrichtung ist. 350000 Euro, so Hülser, habe der Um- und Ausbau des Gebäudes gekostet, 90000 Euro lasse sich die Stadt die Einrichtung jährlich kosten. Summen, die in einer klammen Kommune nicht leicht zu verschmerzen seien und die sinnvoll angelegt werden müssen. „Wenn das in der Stockumer Schule nicht der Fall ist, muss die Stadt die Zahlung einstellen. Aber soweit sind wir noch nicht,“ sagt Ingo Hülser.

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