Steag: Antrag zu Fortnutzung

Voerde.   Die Grünen und der parteilose Ratsherr Hans-Peter Bergmann nehmen in einem gemeinsamen Antrag die Folgenutzung des stillgelegten Steag-Kraftwerksgeländes in den Fokus: Auch wenn die Stadt nur eingeschränkt Einfluss auf die weitere Verwendung der etwa 40 Hektar großen Fläche habe, da es sich dabei um ein Privatgrundstück handelt, wünschen sich die Antragsteller ein proaktives Vorgehen der Politik. Wohin die Reise gehen soll, das haben Steag und RWE als Eigentümer in der Hand. Es sollte gemeinsames Ziel sein, mit ihnen das Areal so zu entwickeln, dass „die gesamtgesellschaftliche Wohlfahrt maximiert wird“, fordern Grüne und Bergmann. Sie erteilen einer alleinigen gewerblichen Nutzung eine Absage, erklären, dass die „Priorisierung von Arbeitsplätzen vor Lebensqualität“ langfristig nicht erstrebenswert sei. Die politischen Gremien in Voerde sollten sich frühestmöglich über die Gestaltung des Terrains Gedanken machen. Wie von der Wählergemeinschaft bereits angesprochen, fordern auch Grüne und Bergmann eine enge Einbindung der Bürger – gegebenenfalls über eine Online-Plattform.

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Die Grünen und der parteilose Ratsherr Hans-Peter Bergmann nehmen in einem gemeinsamen Antrag die Folgenutzung des stillgelegten Steag-Kraftwerksgeländes in den Fokus: Auch wenn die Stadt nur eingeschränkt Einfluss auf die weitere Verwendung der etwa 40 Hektar großen Fläche habe, da es sich dabei um ein Privatgrundstück handelt, wünschen sich die Antragsteller ein proaktives Vorgehen der Politik. Wohin die Reise gehen soll, das haben Steag und RWE als Eigentümer in der Hand. Es sollte gemeinsames Ziel sein, mit ihnen das Areal so zu entwickeln, dass „die gesamtgesellschaftliche Wohlfahrt maximiert wird“, fordern Grüne und Bergmann. Sie erteilen einer alleinigen gewerblichen Nutzung eine Absage, erklären, dass die „Priorisierung von Arbeitsplätzen vor Lebensqualität“ langfristig nicht erstrebenswert sei. Die politischen Gremien in Voerde sollten sich frühestmöglich über die Gestaltung des Terrains Gedanken machen. Wie von der Wählergemeinschaft bereits angesprochen, fordern auch Grüne und Bergmann eine enge Einbindung der Bürger – gegebenenfalls über eine Online-Plattform.

Die Antragsteller haben „eine intelligente Quartiersentwicklung“ im Sinn. Ähnlich dem Strukturwandel in Lohberg sollten „Natur & Landschaft sowie Technologie & Arbeit“ vereinbar gemacht und alle Chancen einer Förderung sehr früh ermittelt werden. Nicht nur die Anbindung der Fläche an Wasser, Straße, Schiene, auch die „besondere Lage in einmaliger landschaftlicher Ausprägung und unmittelbarer Nähe zum Rhein“ sei ein „hervorragender Ausgangspunkt“ für die Suche nach Investoren, die mehr bieten könnten, als etwa einen weiteren Containerumschlagsplatz oder eine neue Industrie- oder Logistikansiedlung zu etablieren, die im Zweifel einfach nur die Fläche verbrauche und im Verhältnis dazu wenige hochwertige Arbeitsplätze schaffe.

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