Neue Kita

Stadt Voerde geht von Kita-Start zum geforderten Termin aus

Die Arbeiten auf dem Außengelände der Interims-Kita laufen noch.

Die Arbeiten auf dem Außengelände der Interims-Kita laufen noch.

Foto: Heiko Kempken

Voerde.   Interims-Kita am Gymnasium in Friedrichsfeld soll zum 27. August in Betrieb gehen. Ausweichquartier der Caritas ist dann nicht mehr verfügbar.

In knapp einer Woche, konkret am Freitag, 24. August, endet für die Stadt Voerde die Möglichkeit, Kinder, die für die noch in der Fertigstellung befindliche Kita am Gymnasium in Friedrichsfeld angemeldet wurden, in Eppinghoven von der Caritas betreuen zu lassen. Nachdem sich vor einigen Wochen herauskristallisiert hatte, dass die in Modulbauweise errichtete Kita in Friedrichsfeld nicht mit Beginn des Kindergartenjahres Anfang August an den Start gehen kann, hatte der Verband seinen Kindergarten St. Johannes in Eppinghoven als Ausweichquartier angeboten – während der Zeit, in der die Einrichtung in dem Dinslakener Stadtteil Betriebsferien macht. Diese gehen an dem besagten Freitag zu Ende und mithin stellt sich die Frage, ob die Kita in Friedrichsfeld, deren Träger der Caritasverband Dinslaken-Wesel ist, am Montag darauf von den Kindern bezogen werden kann. Lothar Mertens geht davon aus.

Außengelände kann erst etwas später genutzt werden

Der für die Kindertagesstätten in Voerde zuständige Dezernent erklärte auf Anfrage der NRZ, dass am Freitag die Bauabnahme erfolgt sei und lediglich noch Kleinigkeiten zu erledigen seien. So fehlten beispielsweise die Rettungszeichenleuchten. Bis Dienstag stünden noch Elektroarbeiten an, am Montag und Dienstag erfolge die Endreinigung. Die Möbel würden am Mittwoch eingeräumt und auch am Donnerstag aufgebaut. Das Außengelände dagegen wird erst etwas später genutzt werden können, die Arbeiten dort laufen. Am 3. September soll verbindlich der Zaun errichtet werden, wie Mertens ankündigte. Auf der Fläche werden Spielgeräte installiert.

Der Dezernent betont die auf „hohem Niveau“ erfolgte Beteiligung der betreffenden Fachdienste innerhalb der Verwaltung und die hohe Präsenz auf der Baustelle. Auch sei alles andere prioritär zurückgestellt worden. So sei etwa die auf der Baustelle an der Schwanenstraße, wo die neue, zeitlich befristete Flüchtlingsunterkunft geschaffen wird, beschäftigte Elektrofirma auf das Gelände am Gymnasium abgezogen worden.

Die Unterbringung der für die Kita in Friedrichsfeld angemeldeten Kinder in der Caritas-Einrichtung St. Johannes in Eppinghoven, war, wie Mertens es vor einigen Wochen formulierte, „eine Übergangslösung zur Übergangslösung“. Denn: Die Kita in Modulbauweise am Gymnasium in Friedrichsfeld ist quasi der Vorläufer zu dem an der Kastanienallee/Grenzweg vorgesehenen Neubau.

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