NRZ-Familientag

So war der NRZ-Familientag auf der Trabrennbahn in Dinslaken

Auf der Dinslakener Trabrennbahn fand am Sonntag, den 23.06.2019, der NRZ-Familientag statt. Abgeschlossen wurde der Tag mit der Austragung des "Großen Preises der NRZ", der mit 20.000 Euro dotiert ist.

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Dinslaken.  Zahlreiche Besucher kamen auch 2019 wieder zum NRZ-Familientag rund um die Trabrennbahn in Dinslaken. Es gab Traber, Trödel und viel Trubel.

Eisbär „Knut“ hat heute den vielleicht bescheidensten Job der Welt. Oder? „Nein“, sagt Jakob, der in dem Kostüm des großen, weißen und vor allem flauschigen NRZ-Maskottchens steckt. „Mir geht es gut. Die kleinen Kinder erwärmen mein Herz, da kann mir das Wetter nichts.“ „Knut“ lacht und lupft kurz seinen großen Eisbärenkopf. Dann darf er High-Fives verteilen, Händchen halten und sich anhören „wie schön weich und flauschig er ist“.

Es ist Mittagszeit – sind es noch 29 Grad oder ist die 30-Grand-Grenze längst überschritten? Irgendwas dazwischen wohl. Klar ist: Die Sonne prallt auf die gepflasterten Flächen rund um die Dinslakener Trabrennbahn, so dass viele der Besucher die Flächen aufsuchen, die Schatten spenden.

Es gibt sie tatsächlich noch: Diejenigen, die zum ersten Mal beim NRZ-Familientag sind

Zahlreiche sind es auch dieses Jahr wieder, die zum großen NRZ-Familientag rund um die Trabrennbahn gekommen sind. Aber es gibt sie tatsächlich noch: Diejenigen, die zum ersten Mal dabei sind.

Sandra Berensmeier und ihre Töchter Johanna (10) und Madita (6) aus Voerde zählen dazu. Sie haben ihre Decken im Tribünenhaus ausgelegt und bieten beim Kindertrödel an, was nach einem Zimmertausch in den Osterferien nun nicht mehr benötigt wird: Spiele, Puzzle, Bücher und vieles mehr. „Wir haben schon Puzzle und eine Blumenranke zum Dekorieren verkauft“, sagt die Zehnjährige Johanna kurz nach Beginn des Trödels freudig.

Trödler haben Glück: Im Tribünenhaus ist es verhältnismäßig kühl

Mutter Sandra Berensmeier ist froh darüber, „dass der Trödel hier in der Halle ist“. Denn dort hält die Hitze sich glücklicherweise in Grenzen. Die Familie möchte nachher trotzdem nach draußen und die Pferde beim Traben anfeuern. „Beide Mädchen reiten selbst“, erklärt Mutter Berensmeier – das lasse sich natürlich gut verbinden beim Familientag. Und die Augen der sechsjährigen Madita blitzen bloß freudig auf, als sie von den Pferden hört.

Die Traber sind aber auch süüüß! Das sagt ein Junge, der auf einem Sulky sitzt und sich von einem älteren Mädchen und natürlich dem kleinen braunen Traber-Pony über das Gelände kutschieren lässt. So passiert er unter anderem die NRZ-Stände, wo Mädchen und Jungen lange Schlage stehen, um sich ein „temporäres Tattoo“ auf Arm, Bein oder Handrücken machen zu lasen, die Hüpfburg und natürlich auch die Aktionsstände der Dinslakener Kinder- und Jugendfeuerwehr.

Kinder- und Jugendfeuerwehr zieht Besucher in ihren Bann

An einem davon wird es ganz besonders heiß, als die siebenjährige Melina sich als erste aus ihrer vierköpfigen Mädels-Truppe traut, den Brand in einem metallenen Korb zu löschen – mit fachfraulicher Untersützung natürlich. „Gut“ habe ihr die Übung gefallen, es sei spannend gewesen, so etwas mal selbst ausprobieren zu können. Dann dreht sie sich zurück zu ihren Freundinnen – auch, um zu beratschlagen, wo es denn als nächstes hingehen soll, wenn alle das Feuer auch mal gelöscht haben. Schließlich gibt es beim NRZ-Familientag doch noch so viel mehr zu entdecken!

Und zum Mitfiebern natürlich auch. Bei den insgesamt neun Trabrennen, die an diesem Renntag stattfinden. Die erfahrenen Wettgäste haben vor allem in den kühleren Hallen Platz genommen: Wer einen Fensterplatz ergattert hat, kann das Treiben, nein Traben, auch so noch live oder über einen der Fernseher verfolgen. Und wer eher noch unerfahren ist beim Wetten: na, der steht natürlich am Zaun und spendet trotzdem Applaus!

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