PARKEN

Ab August: Parkgebühren sollen erst ab 8 Uhr fällig sein

Parkscheine müssen in der Innenstadt Dinslaken ab August erst ab 8 Uhr gezogen werden – wenn die Politik zustimmt.

Parkscheine müssen in der Innenstadt Dinslaken ab August erst ab 8 Uhr gezogen werden – wenn die Politik zustimmt.

Foto: aha

Dinslaken.   Die Stadt Dinslaken setzt das Parkraumkonzept nun Schritt für Schritt um. Künftig sollen Parkautomaten erst ab 8 Uhr gefüttert werden.

Gute Nachricht für Autofahrer und Anwohner der Innenstadt: Ab August sollen erst ab 8 Uhr statt wie bislang ab 7 Uhr Parkgebühren an den Automaten in der Innenstadt fällig werden. Das sieht eine Beschlussvorlage für den Ausschuss für öffentliche Sicherheit, Ordnung und Verkehr vor, der am 3. Juni tagt.

Das sind künftig die gebührenpflichtigen Zeiten

Der Rat hat im März ein neues Parkraumkonzept für Dinslaken beschlossen. Das sieht neben dem Bewohnerparken auch vor, den Beginn der gebührenpflichtigen Zeit an den Parkscheinautomaten von 7 auf 8 Uhr zu verschieben. Dieser Beschluss soll nun umgesetzt werden. Künftig sollen montags bis freitags jeweils von 8 bis 18 Uhr und samstags von 8 bis 14 Uhr Gebühren fällig werden.

Das war vor allem den Anwohnern der Innenstadt wichtig: Sie müssen nun nicht morgens noch ein Ticket ziehen und können den Parkplatz eine Stunde später als bisher freigeben. Die Julius Kalle-Straße soll gänzlich aus der Parkgebührenordnung gestrichen werden, sie wird nicht bewirtschaftet.

Innenstadt wird in vier Parkzonen eingeteilt.

Die Innenstadt wird nach dem neuen Parkraumkonzept in vier Parkzonen eingeteilt. In Zone 1 bis 4 gibt es ein Kontingent an Parkplätzen, auf denen Bewohner mit Parkausweis entweder keine Gebühren bezahlen müssen oder die Parkhöchstdauer ignorieren können. Das Konzept wird sukzessive umgesetzt, wann Bewohner einen Parkausweis beantragen können ist noch nicht klar: Auch die Umsetzung des Bewohnerparkens steht auf der Tagesordnung des Ausschusses.

Das kostet die Verkürzung

Die Verkürzung des Bewirtschaftungszeitraums führt zu Mindereinnahmen von 120.000 Euro. Die Parkgebühren wurden zuletzt 2015 geändert, die Brötchentaste verkürzt und die gebührenpflichtigen Zeiten ausgedehnt.

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