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Feuerwehr Dinslaken: Brandschutztag mit ernstem Hintergrund

Die Jugendfeuerwehr zeigte beim Brandschutztag bei der Dinslakener Feuerwehr ihr Können.

Die Jugendfeuerwehr zeigte beim Brandschutztag bei der Dinslakener Feuerwehr ihr Können.

Foto: Lars Fröhlich / FUNKE Foto Services

Dinslaken.  Die Dinslakener Feuerwehr und die Höhenretter stellten beim Brandschutztag ihre Arbeit vor – und wollten für den Ernstfall sensibilisieren.

Von ihrer besten Seite zeigte sich die Feuerwehr Dinslaken am Wochenende. Der Löschzug Stadtmitte lud zum Brandschutztag ein und konnte sich bei bestem Wetter über viele Besucher freuen. Auf dem Hof der Feuerwache an der Hünxer Straße konnten sich Besucher über die Arbeit der Feuerwehr informieren. Vor allem Kinder standen mit funkelnden Augen vor den ausgestellten Fahrzeugen. „Wenn ich groß bin, möchte ich auch Feuerwehrmann werden“, erzählte der kleine Finn und freute sich. Er durfte sich sogar in einen Rettungswagen setzen und das Blaulicht einschalten. Auf einer Hüpfburg konnte er sich mit anderen Kinder, die zahlreich kamen, austoben.

Gesellschaft sensibilisieren

Kai Laakmann, stellvertretender Löschzugführer und Brandinspektor, kommentierte die Übungen und ist schon seit über 36 Jahren für die Feuerwehr in Dinslaken aktiv. „Mit einem solchen Brandschutztag versuchen wir auch, die Menschen für den Ernstfall zu sensibilisieren“, erzählte Laakmann. Eine Übung, die er den Besuchern ans Herz legte, war eine Fettexplosion, die zeigen sollte, dass ein falscher Löschversuch dramatische Folgen haben kann. „Wir möchten keinen davon abhalten, einen Löschversuch zu unternehmen, allerdings möchten wir aufklären, wie es richtig gemacht wird.“

Höhenretter im Einsatz

Nicht nur die Feuerwehr stellte sich vor, sondern auch die Firma WorkSafety, die sich auf Höhenrettungen spezialisiert hat. „Wenn beispielsweise eine Person von einem Baugerüst stürzt und in seiner Sicherung hängt, dann bergen wir die Leute und bringen sie sicher wieder auf den Boden“, berichtete Pascal Dornak über die bevorstehende Übung.

Bis zu 150 Einsätze

Die Besucher konnten sich laut Laakmann von einem tadellosen Leistungsstand der Feuerwehr überzeugen. Die ehrenamtliche Einheit fährt im Jahr bis zu 150 Einsätze und steht der hauptamtlichen Einheit in nichts nach. „Die Ausbildungen sind sehr ähnlich und bei einem Ernstfall arbeiten wir Hand in Hand zusammen“, so Kai Laakmann, der neben seiner Tätigkeit als Feuerwehrmann als Unternehmensberater tätig ist.

Jeder kann sich ehrenamtlich engagieren

Übrigens könne jeder, der eine gewisse körperliche Fitness mitbringt, bei der Freiwilligen Feuerwehr anfangen. „Das Alter spielt dabei gar keine Rolle. Jeder, der sich sich ehrenamtlich engagieren möchte, ist herzlich eingeladen“, warb Laakmann für das Ehrenamt. Bei Speis und Trank kam man mit den Rettungskräften am Wochenende ins Gespräch. „Wir haben schon viele interessante Gespräche geführt und konnten unsere Arbeit, denke ich, den Leuten näher bringen“, freute sich Kai Laakmann.

Tipps der Feuerwehr

Die Feuerwehr klärte über mögliche Risiken zur Feuerbekämpfung im eigenen Heim auf. So sollte jeder Haushalt über einen Rauchmelder in jedem Zimmer verfügen, ein Feuerlöscher sollte immer parat stehen und Feuerstellen nur mit geeigneten Löschmitteln bekämpft werden. Was passiert, wenn diese Hinweise nicht eingehalten werden, zeigte die Feuerwehr am Wochenende bei verschiedenen Übungen.

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