Sperrung der Parkplätze

Winterspaß auf dem Castroper Marktplatz kommt jetzt

Parkverbot auf dem Marktplatz: Hier werden jetzt die Zelte aufgebaut.

Foto: Tobias Weckenbrock

Parkverbot auf dem Marktplatz: Hier werden jetzt die Zelte aufgebaut. Foto: Tobias Weckenbrock

Castrop.  Ab Mittwoch (8. November) gilt eine vorübergehende Vollsperrung: Der Aufbau des Adventsdorfes auf dem Altstadt-Markt beginnt. Erst kommen Zelte, dann schweres Gut. Und zwar aus Spanien.

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In der Castroper Altstadt ist in diesem Winter vieles anders als sonst: Neben dem Adventszelt („Ab ins Zelt“) mit dem satirischen Adventskalender steht 2017 ein weiteres Zelt. Es schützt die Leute vor Niederschlägen, die sich beim Schlittschuhlaufen die Zeit bis Weihnachten vertreiben. Am Mittwoch beginnt der Aufbau.

Zunächst wird das Adventszelt aufgebaut. Gastronom Bubi Leuthold verantwortet das federführend in Zusammenarbeit mit einigen anderen Wirten der Stadt. Es wird anders als im vergangenen Jahr längs entlang der Stirnseite der Sparkasse auf der großen Parkplatzfläche stehen. Ab Donnerstag baut dann der Betreiber der Schlittschuhbahn sein Zelt auf, während am Reiterbrunnen einige Adventshütten aufgestellt werden.

Für diese Aufbauarbeiten rücken auch schwere Laster und Sattelschlepper an. Darum sperrt der EUV-Stadtbetrieb ab Mittwoch, 8. November, den Parkplatz komplett. Die Sperrung soll laut Wolfgang Linke, der beim EUV das Schlittschuhbahn-Projekt verantwortlich betreut, aufrecht erhalten bleiben. Am Wochenende werde wahrscheinlich ein Teil der Parkplätze wieder freigegeben.

Kunststoffplatten kommen aus Spanien

Gesperrt wird dann aufs Neue am Montag, 13. November: Dann werden die schweren Kunststoffplatten für die Schlittschuhbahn geliefert. Sie sollen ähnliche Eislauf-Eigenschaften haben wie eine echte Eisfläche, sind aber bedeutend günstiger in Aufbau und Unterhaltung, vor allem die Kühlung. Nach Castrop-Rauxel kommen sie aus Spanien. Obschon der Betreiber der Schlittschuhbahn, Peter Koczy, seinen Firmensitz in Dorsten hat. Die Kunststoffbahnen für Castrop-Rauxel seien nagelneu, so EUV-Vize Wolfgang Linke. Nach dem Abschluss der Anlieferung wird der Rest-Teil der Parkplatzfläche wieder freigegeben. Linke dazu am Montag auf Anfrage: „Wir bitten um Verständnis: Man kann das eine, also so eine neue Art der Veranstaltung, nicht ohne das andere.“

Ob die Schlittschuhbahn ein Erfolg wird, weiß man vorher natürlich nicht. „Unsere Marschrichtung aber war“, so Linke, „dass wir etwas kleiner anfangen, aber das dann richtig gut machen.“ Bei den Partnern ist man damit bisher recht erfolgreich gewesen: „Wir haben so viele Sponsoren gewonnen, dass wir mit dem Geld für die Schlittschuhbahn auskommen“, so Linke. Es gebe aber noch Möglichkeiten für Partner: „Der Standard ist abgedeckt, aber für Deluxe wäre noch Luft nach oben“, sagte der EUV-Vize. Dabei gehe es um Deko-Fragen: Lichterketten zum Beispiel, die das ganze Ensemble noch schöner machen.

Eröffnung der Schlittschuhbahn, die bis Silvester steht, ist am Donnerstag, 16. November. Dann ist auch der Bürgermeister vor Ort. Wann und was genau dazu geplant ist ließ Linke noch offen.

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