Auszeichnung

Zwei Professoren gelten als Top-Mediziner

Prof. Dr. Markus Hollenbeck.

Foto: Thomas Gödde

Prof. Dr. Markus Hollenbeck.

Bottrop.   Die beiden Chefärzte des Knappschaftskrankenhauses, Gernold Wozniak und Markus Hollenbeck, stehen erneut auf der aktuellen Focus-Liste.

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Auf der aktuellen Focus-Ärzte-Liste der deutschen Top-Mediziner stehen erneut zwei Professoren des Knappschaftskrankenhauses: Prof. Dr. Gernold Wozniak, Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie - Vaskuläre und Endovaskuläre Chirurgie, sowie Prof. Dr. Markus Hollenbeck, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin - Nephrologie, Rheumatologie und Intensivmedizin, wurden in die Gruppe der besten Mediziner auf dem Gebiet „Herz und Gefäße“ eingestuft.

Weitere Auszeichnungen

Erst im vergangen Herbst erhielt das Knappschaftskrankenhaus als Einrichtung die Auszeichnung „Top regionales Krankenhaus 2018“. Auch das angeschlossene neurologische Reha-Zentrum Prosper konnte sich jüngst über die Auszeichnung „Top Reha-Klinik 2018“ freuen.

Wozniak freut sich bereits auf den geplanten Hybrid-Operationssaal, mit dessen Bau noch in diesem Jahr begonnen werden soll: „Mit Hilfe des neuen OP-Saals und seiner technischen Besonderheiten ist es uns möglich, selbst komplexe Eingriffe schonend ohne Eröffnung des Buch- oder Brustraumes durchzuführen“, erklärt der Mediziner. Zu den Schwerpunkten seiner Klinik zählt u.a. die Behandlung chronischer Wunden. Dieser Bereich wird weiter ausgebaut und beinhaltet auch die beinerhaltende Bypass-Chirurgie.

Hollenbeck wurde insbesondere für die Behandlung von Bluthochdruckerkrankungen ausgezeichnet. Bluthochdruck belaste einerseits die Nieren, kranke Nieren hätten wiederum einen negativen Einfluss auf den Blutdruck. „Der Blutdruck muss möglichst perfekt eingestellt werden. Wir versuchen dabei, mit möglichst wenigen Medikamenten auszukommen“, erläutert er. Seine Klinik ist als Bluthochdruckzentrum zertifiziert. Ein interdisziplinäres Shunt-Zentrum wurde gegründet. „Darin werden diagnostisch und technisch alle gängigen und auch experimentellen Verfahren angewendet“, so der Mediziner, der kürzlich die Präsidentschaft der Interdisziplinären Arbeitsgemeinschaft für Dialyse-Zugänge übernommen hat.

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