Wolfsgebiet

Wolf schlägt schon wieder in Bottrop zu: Sechs Tiere tot

Dieses Schaf wurde am 27. November am Heinrich-Grewer-Weg gerissen. Das Landesumwelt prüft auch in diesem Fall, ob die Schermbecker Wölfin das Tier getötet hat.

Dieses Schaf wurde am 27. November am Heinrich-Grewer-Weg gerissen. Das Landesumwelt prüft auch in diesem Fall, ob die Schermbecker Wölfin das Tier getötet hat.

Foto: Eckhard Vornbrock

Kirchhellen.   Erneut hat es an der Schwarzen Heide in Bottrop Wolfsrisse gegeben. Es tauchen sogar schon Spekulationen über einen zweiten Wolf auf.

Wieder hat es an der Schwarzen Heide in Bottrop Nutztierrisse gegeben, die der Schermbecker Wölfin zur Last gelegt werden. Das Landesumweltamt Lanuv bestätigte am Mittwochmittag einen Angriff auf die Herde eines Schäfers, die mit Zäunen und zwei Hütehunden gesichert war.

Sechs Tiere wurden in der Nacht zum Sonntag gerissen. Hinter der „Bemerkung: mehrere Verletzte“ des Landesamtes verbergen sich ziemlich blutige Folgen: Zehn weitere Tiere wurden unter anderem durch Kehlbisse so schwer verletzt, dass sie getötet werden mussten. Mindestens ein Dutzend weitere Schafe wurden schwer verletzt. Weil die Hunde die Herde hätten schützen sollen, schießen jetzt Spekulationen ins Kraut, ob an dem Angriff mehr als ein Wolf beteiligt war.

Wolf riss bereits zuvor Schafe in Bottrop

Bereits am 5. Dezember war an der Schwarzen Heide ein Schaf gerissen worden. Aufsehen erregt hatten auch die beiden Schafsrisse am 27. November an einer Weide am Heinrich-Grewer-Weg. In allem Fällen untersucht jetzt ein Institut im Auftrag des Landesumweltamtes, ob die Schermbecker Wölfin für die Angriffe verantwortlich war.

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