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Wölfe nach Tier-Rissen abschießen – wie stehen Sie dazu?

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NRW-Wolfsverordnung: aggressive Wölfe „vergrämen“ oder „entnehmen“

NRW-Wolfsverordnung: aggressive Wölfe „vergrämen“ oder „entnehmen“

Nach mehr als 40 Rissen von Nutztieren wie Schafen oder Ziegen durch Wölfe allein 2021 plant NRW nun eine Wolfsverordnung.

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Bottrop-Kirchhellen/Hünxe/Dinslaken.  Nach vermehrten Wolfsrissen will NRW Abschüsse der Tiere unter bestimmten Voraussetzungen ermöglichen. Was halten Sie davon? Stimmen Sie hier ab.

Fast 50 Attacken von Wölfen auf Nutztiere gab es 2021 in NRW – allein die Hälfte im Wolfsgebiet rund um Hünxe und Kirchhellen. Dort wurden in jüngster Zeit vermehrt auch Ponys gerissen. Die Empörung ist groß, das Land will nun etwaige Wolfsabschüsse in einer Verordnung regeln, einen Entwurf hat das Umweltministerium kürzlich vorgelegt. Wir wollen Ihre Meinung wissen, liebe Leserinnen und Leser. Stimmen Sie hier ab:

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Seit Oktober 2018 hat das Umweltministerium das Gebiet am unteren Niederrhein als Wolfsgebiet Schermbeck ausgewiesen, seitdem klar war, dass Wölfin Gloria sich hier dauerhaft niedergelassen hat. Mindestens zwei Welpen zog sie bislang groß, deren Vater gehört auch zum Rudel.

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Wolfsrisse: Land NRW plant konkrete Regelungen für Abschuss von Wölfen

Nach zahlreichen Nutztierrissen von Wölfen in den vergangenen Monaten plant die NRW-Landesregierung eine Wolfsverordnung nach niedersächsischem Vorbild, die in Ausnahmefällen auch den Abschuss des Wolfes erlaubt. In dem nun vorliegenden Entwurf wird zudem unter bestimmten Voraussetzungen gestattet, Wölfe mit Gummigeschossen zu verscheuchen („Vergrämung“).

Wenn ein „Wolf einen Menschen verletzt, ihn unprovoziert verfolgt oder sich ihm gegenüber in sonstiger Weise unprovoziert aggressiv gezeigt hat und sich nicht verscheuchen oder vergrämen lässt“, liegt laut aktuellem Verordnungsentwurf „im Interesse der Gesundheit des Menschen“ eine Möglichkeit zum Abschuss („Entnahme“) des Wolfes vor.

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(red/mit dpa)

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