Wirtschaft

Wirtschaftsallianz vereint Akteure verschiedener Branchen

Bottrop.   Zu den diskutierten Projektideen zählt der elektromobile City-Hub, ein Warenumschlagpunkt für die Innenstadt.

Der Wirtschaftsstandort Bottrop soll nachhaltig sein, innovativ und widerstandsfähig. Dieses gemeinsame Ziel will die Wirtschaftsallianz erreichen, in der Beteiligte aus Unternehmen, Handwerk, Handel, Wissenschaft und Stadt zusammenarbeiten. Beim nunmehr dritten Treffen in der neuen Speditionshalle der Firma Rottbeck diskutierten die Teilnehmer verschiedenste Projektideen – wie die Schaffung eines elektromobilen City Hubs.

Dabei geht es darum, Waren für die Innenstadt-Händler außerhalb der City an einem Punkt anliefern zu lassen. Gesammelt werden sie dann in einem Transport – per E-Mobilität – in den Stadtkern geliefert. „Das gehört zu den Projekten, die das Zeug dazu haben, ins Reallabor zu kommen“, meint Sabine Wißmann, Leiterin der Wirtschaftsförderung.

Projekte werden wissenschaftlich begleitet

Die Reallabor-Projekte, bei denen Unternehmen zusammenarbeiten, sind zum einen mit gewissen finanziellen Mitteln ausgestattet. Die Wirtschaftsallianz ist Bestandteil des Projekts „Bottrop 2018 plus“ und wird gefördert durch das Bundesbildungsministerium. Zum anderen werden diese Projekte durch wissenschaftliche Partner begleitet: vom Institut Arbeit und Technik der Westfälischen Hochschule und von Faktor 10 – Institut für nachhaltiges Wirtschaften (Friedberg).

Mit dem City Hub verknüpft werden könnte das Thema hybride Formen des Einzel- und Onlinehandels, meint Sabine Wißmann. Weitere Überlegungen innerhalb der Allianz mit ihrem Leitbild „Gemeinsam, innovativ, nachhaltig“ würden zum Beispiel der kooperativen Produktion im Handwerk gelten. Sabine Wißmann kann sich etwa vorstellen, innerhalb des Reallabors einen 3-D-Drucker für mehrere Handwerksbetriebe zur Verfügung zu stellen, zum Kennenlernen und Anwenden.

Weitere Teilnehmer und Ideen sind willkommen

Mit der Resonanz auf die Wirtschaftsallianz ist Sabine Wißmann bisher zufrieden. „Wir haben einen guten Stamm von rund 100 sehr interessierten Teilnehmern, die aber nicht jedes Mal mit dabei sein“, sagt die Leiterin der Wirtschaftsförderung. „Wir trauen uns aber noch mehr zu.“ Das Interesse für die konkrete Zusammenarbeit gehe quer über alle Branchen.

Im September sollen sich die Beteiligten erneut in Gruppen zusammenfinden und an ausgwählten Projektideen weiterarbeiten. Das nächste große Treffen der Wirtschaftsallianz ist dann für November vorgesehen.

Weitere Aktive und Ideen sind willkommen. Kontakt: Projektleiterin Meike Sturm, Wirtschaftsförderung, 70-3742, E-Mail meike.sturm@bottrop.de

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