Wintertreff am 1. Advent

Wintertreff lässt Kirchhellen erstrahlen

Über mangelnden Zulauf kaönnnen sich die Veranstalter des Kirchhellener Wintertreffs nicht beklagen:  Der Johann-Breuker-Platz platzte am Wochenende aus allen Nähten.

Über mangelnden Zulauf kaönnnen sich die Veranstalter des Kirchhellener Wintertreffs nicht beklagen: Der Johann-Breuker-Platz platzte am Wochenende aus allen Nähten.

Foto: Thomas Gödde / FUNKE Foto Services

Kirchhellen.  Ortsteile und Vereine präsentierten sich erfolgreich im Dorf. Das Vestische Gymnasium bewegte mit der Show „Licht und Leben 2.0“ die Kirche.

Der Kirchhellener „Wintertreff“ ist ist und bleibt ein Erfolg. Zum bereits elften Mal lud der Verein „Natürlich Kirchhellener am ersten Adventwochenende zum Fest der Ortsteile und Vereine auf den Johann-Breuker- Platz ein. Da man ein erfolgreiches Konzept nicht ändern sollte, war eigentlich alles wie gewohnt: Der Platz war festlich beleuchtet, die Feuerstellen flackerten,die Bühne erstrahlte in hellem Glanz, die Pagodenzelte der sieben Ortsteile waren bestückt mit den unterschiedlichsten Angeboten. Auch das kühle aber trockene Wetter spielte wieder einmal mit: „Das haben wir ja so auch bestellt“, kommentierte ein zufriedener Besucher augenzwinkernd.

Kerzenlicht und Vorweihnachtsduft auf dem zentralen Platz

Das dreitägige Fest begann Freitag nach dem Bewährten: „Wir lassen Kirchhellen erstrahlen.“. Die freiwillige Feuerwehr Kirchhellen schmückte und illuminierte den großen Weihnachtsbaum, die Brezelkanoniere schossen den donnernden Salut, der Nikolaus verteilte Stutenkerle. Auch am Samstag leuchteten Kerzen in Gläsern auf den Tischen, der verlockende Duft von Glühwein, Waffeln und anderen Köstlichkeiten wie Flammkuchen oder der westfälischen Spezialität vom „Panhas-Palast“ zog über den Platz. Das gemütliche herbst-winterliche Ambiente lockte viele Besucher auf den Platz und es kam zu geplanten und unerwarteten Begegnungen: „Du auch hier“. „Wie jedes Jahr“. „Dann trinken wir einen zusammen“ - so ein typischer Dialog. „So muss das Dorfleben sein,“ lautete ein anderer Kommentar.

Schüler des Vestischen füllten die große Johannes-Kirche gleich zwei Mal mit ihrer Show

Am Samstag war der Platz stark besucht, die Menschen umstanden in großen und kleinen Gruppen die Stehtische, belagerten die große Bühne besonders bei den Auftritten der vielen Kinder und Jugendlichen. Die Organisatoren waren zufrieden. „Der Platz war auch am Freitag voll, alles hat geklappt, es kommt offensichtlich gut an“, meinte Gundis Jansen-Garz von „Natürlich Kirchhellen“. Der Wintertreff stimme zwar auch auf die Weihnachtszeit ein,soll aber kein Weihnachtsmarkt sein und keinen solchen ersetzen. Man wolle Treffpunkt für Geselligkeit und Gemütlichkeit sein ein Anlass für Essen, Trinken und Klönen, je nach Geschmack in unterschiedlicher Reihenfolge. Die Ortsteile treffen und präsentieren sich und laden zum gemütlichen Beisammensein ein, alles bleibt ehrenamtlich, Vereine, Schulen, Kitas, Clubs und Gruppen tragen zum erfolgreichen Wochenende bei. Dieses Konzept findet den Zuspruch bei den zufriedenen Gästen, die noch einen langen Abend mit der Rentforter Band „Heimspiel“ verbrachten.

Auch die Kirche St. Johannes war Freitag und Samstag dabei mit der Show „Licht und Leben 2.0“, die von den Schülerinnen und Schülern des Vestischen Gymnasium gestaltet wurde. Johannes Schroers, Chorleiter und ehemaliger Schüler des Gymnasiums hatte die Idee, die traditionelle Andacht mit Licht zu einem neuen Format mit Live-Musik und besonderer Atmosphäre aufzuwerten um „einen besonderen Moment zu schaffen.“ Aus der Zusammenarbeit mit Kirche und Gemeinde entstand eine Mischung aus Musik, Texten und Lichtshow. Getragen wurde das Konzert von den mehr als 70 Sängerinnen und Sängern der Schulchöre unterstützt von der Schülerband.

Auch Schüler des jetzigen Abitur-Jahrgangs unter Leitung von Lehrer Matthias Weiß ließen sich begeistern und trugen kurze Texte, Gedichte und Wortimpulse vor. Zur Einstimmung auf die Adventszeit wurden Erwartungen und Wünsche vorlesen, die Besucher in der zweimal voll besetzten Pfarrkirche konnten abschließend ihre Wünsche auf „Wolken“ schreiben und am Kirchenausgang an eine Stellwand heften. Langer Applaus belohnte die Künstler und Schroers wusste: „Die intensive Probenzeit hat sich allein schon durch den großen Zuspruch gelohnt.“

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