Tarifkonflikt

Warnstreik: Busse der Vestischen fahren Montag nicht

So wird es am Montag wieder aussehen am Busbahnhof ZOB: Die Vestische kündigt an, die Busse würden in den Betriebshöfen bleiben.

So wird es am Montag wieder aussehen am Busbahnhof ZOB: Die Vestische kündigt an, die Busse würden in den Betriebshöfen bleiben.

Foto: Matthias Düngelhoff

Bottrop/ Gladbeck.  Wegen erneuter Warnstreiks wird die Vestische ihre Busse am Montag in den Betriebshöfen stehen lassen. Diesmal könnten die Streiks länger dauern.

Am Montag, 19. Oktober, müssen die Busse der Vestischen voraussichtlich erneut auf den Betriebshöfen in Herten und Bottrop stehen bleiben. Denn die Gewerkschaften haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im ÖPNV in den aktuellen Tarifverhandlungen zum dritten Mal zu Warnstreiks in NRW aufgerufen. Darüber hinaus können weitere Streiktage im Anschluss an den 19. Oktober nicht ausgeschlossen werden.

Da unter anderem die Leitstelle des Nahverkehrsunternehmens aus Herten bestreikt wird, kann die Vestische keinen sicheren Linienverkehr gewährleisten und hat nur die Möglichkeit, den kompletten Betrieb für mindestens 24 Stunden stillzulegen.

Auch die Kundencenter bleiben geschlossen

Das gilt auch für Bedarfsverkehre wie Taxibusse. Mit sämtlichen Fahrten entfallen sowohl die Mobilitätsgarantie, als auch das Pünktlichkeitsversprechen. Die Kundencenter bleiben an diesem Tag ebenfalls geschlossen. Sofern die Gewerkschaften ihre Streikaktivitäten nicht verlängern, werden ab Betriebsbeginn am Dienstag, 20. Oktober, alle Busse wieder planmäßig fahren und die Kundencenter ihren gewohnten Service anbieten.

Gegenstand des Tarifkonflikts mit bundesweit ungefähr 130 ÖPNV-Unternehmen sind neben den Tarifsteigerungen umfangreiche Forderungen zu den jetzigen Arbeitsbedingungen für rund 87.000 Beschäftigte.

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