Schutzmaßnahme

Vestische schickt Sicherheitsteams in die Busse

Ab dem 1. Dezember schickt die Vestische Security-Teams in ihre Busse. Die Sicherheitskräfte sollen immer abends und an den Wochenenden für mehr Sicherheit sorgen.

Ab dem 1. Dezember schickt die Vestische Security-Teams in ihre Busse. Die Sicherheitskräfte sollen immer abends und an den Wochenenden für mehr Sicherheit sorgen.

Foto: Norbert Konegen

Bottrop.   Die Vestische Straßenbahnen GmbH reagiert auf die steigende Zahl von Angriffen auf Busfahrer. An den Wochenenden werden Sicherheitsteams aktiviert.

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Die Vestische reagiert auf die steigende Zahl von Übergriffen auf Busfahrer. So werden ab Samstag, 1. Dezember, Präventionsteams an den Wochenenden während der Abendstunden zur Unterstützung des Fahrpersonals in kritischen Situationen und zur Stärkung des Sicherheitsgefühls der Fahrgäste eingesetzt.

Ein Fahrer, zwei Securities

Die drei Sicherheitsteams bestehen jeweils aus zwei externen Sicherheitskräften und einer Fahrerin/einem Fahrer der Vestischen, der über detaillierte Orts- und Linienkenntnisse verfügt. „Dadurch ist sichergestellt, dass jeweils ein Team schnell vor Ort ist, wenn eine Fahrerin/ein Fahrer kritische Situationen im Fahrzeug erlebt, die noch keinen polizeilichen Einsatz notwendig werden lassen. Hierzu zählen insbesondere verbale Beleidigungen, Pöbeleien und Verstöße gegen die Beförderungsbedingungen“, erläutert Betriebsleiter Thomas Krämer. den flexiblen Einsatz der Sicherheitskräfte. In der Zeit, in der die Präventionsteams zu keiner akuten Situation gerufen werden, zeigen sie sich in den Bussen und führen Fahrscheinkontrollen durch.

„Auch wenn sich die tätlichen Übergriffe auf unser Fahrpersonal nicht auf das Wochenende konzentrieren, fühlt sich das Fahrpersonal vor allem an den Wochenenden und in den Abendstunden weniger sicher. Dies wissen wir aus unseren Mitarbeiterbefragungen. Zudem zeigen die Ergebnisse des Kundenbarometers, dass das subjektive Sicherheitsgefühl der Fahrgäste zu diesen Zeiten sinkt. Sie wünschen sich eine stärkere Präsenz von Servicekräften“, so Geschäftsführer Martin Schmidt.

„Wir möchten, dass sich die Menschen wohl fühlen, wenn sie in den Bussen der Vestischen unterwegs sind. Das persönliche Sicherheitsempfinden ist häufig ausschlaggebend dafür, ob und wann Fahrgäste öffentliche Verkehrsmittel nutzen,“ ergänzt der Aufsichtsratsvorsitzende Landrat Cay Süberkrüb.

Online-Fragebogen für Fahrgäste

Der Einsatz der Präventionsteams läuft mit Unterstützung des Landes über 24 Monate in Bussen der Vestischen und in denen der Fremdunternehmer. In diesem Zeitraum wird das Projekt ausführlich dokumentiert und regelmäßig überprüft. Über ihre Erfahrungen können Fahrgäste mittels eines Online-Fragebogens auf der Homepage der Vestischen ein Feedback geben. Die wissenschaftliche Auswertung wird dabei vom Europäischen Zentrum für Kriminalprävention aus Münster durchgeführt.

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