Mallorca Open Air

Veranstalter lobt Kirchhellen für ein „gigantische Party“

Oh, wie ist das schön: 3000 Fans feiern Ina Colada alias Inga Riegel am Samstagabend beim „Mallorca Open Air“ auf dem Hof Miermann.

Oh, wie ist das schön: 3000 Fans feiern Ina Colada alias Inga Riegel am Samstagabend beim „Mallorca Open Air“ auf dem Hof Miermann.

Foto: Thomas Gödde

Kirchhellen.   Fans feiern acht Stunden Programm beim ausverkauften Schlagerfestival bei Miermann. Minuspunkte: das Wetter und verstopfte Toiletten.

Am Tag nach dem „Mallorca Open Air“ auf dem Hof Miermann am Scheideweg hat Veranstalter Arthur Riegel einigermaßen euphorisch Bilanz gezogen. „Das war schon eine gigantische Party mit einem ziemlich geilen Publikum.“ 3000 Fans haben auf dem ausverkauften Open Air natürlich Lokalmatadorin Ina Colada alias Inga Riegel gefeiert, aber auch ihre Schlagerkollegen Stefan Stürmer, Jörg Bausch, Don Francis, Tobee und Inga Riegels selbst ernannte „Busenfreundin“ Mia Jula.

Veranstalter: „Nahezu perfekt gelaufen“

„Alles, was wir organisieren konnten, ist nahezu perfekt gelaufen“, sagt Arthur Riegel. Für Ina Colada geriet das Heimspiel zur umjubelten Premiere. „Sie ist ja in zehn Jahren auf den großen Bühnen einiges gewöhnt. Aber wie das Publikum bei ihrer Show bis in die letzte Reihe gefeiert hat, das war schon der Hammer.“

Hagel und Regen

Was die Veranstalter nicht organisieren konnten, war das Wetter. Zweimal wurde das Publikum im Wortsinn nass gemacht. „Beim ersten Mal war sogar Hagel dabei“, sagt Mitveranstalter Daniel Dettke. Deshalb haben etliche Besucher die achtstündige Party schon zur Halbzeit verlassen: Es war ihnen einfach zu kalt.

Jede Menge Glas gesammelt

Was die Veranstalter gut organisiert haben, war das Flaschensammeln. Viele Besucher hatten sich auf dem Weg oder bei Planwagen-Partys schon warmgetrunken und die leeren Pullen vor dem Haupteingang weggeworfen. Ehe etwas zu Bruch gehen konnte, kamen Ordner mit großen Mülltüten. Kleine Flaschen wurden allerdings trotz gründlicher Taschenkontrollen reichlich aufs Festivalgelände geschmuggelt.

Verstopfte Toiletten

Ein echtes Ärgernis war der zeitweise Ausfall der Toilettenwagen. Kein Kirchhellener Problem, sagt Riegel, sondern eine regelmäßige Erscheinung bei Freiluft-Festivals: „Die Leute werfen viel zu viel Papier in die Klos. Dann verstopfen die natürlich. Warum das so ist, bleibt uns ein Rätsel. Das machen die doch zuhause auch nicht.“

Worüber noch zu reden sein könnte, ist der Schalldruck am späten Abend. In der Ortsmitte bis hinunter zur Gartenstraße war bis Mitternacht jeder Ton zu hören von den Top-Acts Mia Julia, Don Francis und Tobee. Riegel sagt dazu: „Nach dem ersten Mal findet sich immer etwas, das man besser machen kann.“

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