Tierischer Feuerwehreinsatz

Tierischer Bruchpilot muss auf Bottroper Autobahn notlanden

Der Bussard hatte sich einen Flügel gebrochen. Feuerwehrleute  brachten ihn in eine Falknerei, damit ihm dort geholfen wird.

Der Bussard hatte sich einen Flügel gebrochen. Feuerwehrleute  brachten ihn in eine Falknerei, damit ihm dort geholfen wird.

Foto: Feuerwehr Bottrop

Bottroper Feuerwehrleute bringen den ramponierten Greifvogel in Sicherheit. Diese tierischen Einsätze hatte die Wehr sonst noch.

Um einen Bruchpiloten zu retten, rückte die Bottroper Feuerwehr am Wochenende zur Autobahn aus. Denn im Bereich des Zubringers auf die Autobahn A2 in Richtung Hannover und die A 31 hatte sich ein Bussard niedergelassen. Die Polizei hatte die Feuerwehr alarmiert.

Der Greifvogel hatte sich die Fahrbahnen allerdings nicht ganz freiwillig als Rastplatz ausgesucht. Denn als die Feuerwehrleute an Ort und Stelle eintrafen, wurde ihnen schnell klar, dass der Bussard sich einen Flügel gebrochenen hatte. Deshalb musste der tierische Bruchpilot auf der Autobahn eine regelrechte Notlandung hinlegen, berichtet die Feuerwehr.

Jetzt hilft ein Falkner dem Greifvogel

Ohne fremde Hilfe kam der verängstigte Greifvogel dort jedenfalls nicht mehr weg. Die Feuerwehrleute nahmen den Vogel deshalb vorsichtig auf und nahmen ihn zunächst mit zur Feuerwache. Nachdem sie den Bussard dort mit Wasser versorgt hatten, brachten sie ihn zu einer Falknerei, wo sich Helfer jetzt gekonnt um den Bruchpiloten kümmern.

Die Rettungsaktion am Wochenende war nur eine von mehreren tierischen Einsätzen der Bottroper Feuerwehr. So hatten Feuerwehrleute zum Beispiel zu Beginn des Sommers einen Uhu in Sicherheit gebracht. Passanten hatten den Felsbrüter gefunden und kurzerhand zur Feuerwache gebracht. Da die Feuerwehrleute mit dem ziemlich angriffslustig dreinblickenden Vogel nicht so recht etwas anfangen konnten, riefen sie einen Wildtierexperten zu Hilfe, der sich um den gefiederten Dickschädel kümmerte.

Zwei hilflose Küken aus einem Erdloch befreit

Im Frühjahr davor gruben Feuerwehrleute auch schon zwei hilflose Küken aus. Die kleinen Enten waren am Fuß der Halde in Bottrop-Boy in ein etwa 1,5 Meter tiefes Erdloch gefallen, und kamen aus eigener Kraft nicht mehr heraus. Spaziergängern war aufgefallen, dass sich die Küken in Not befanden und riefen die Feuerwehrleute um Hilfe. Da das Erdloch nur 15 Zentimeter groß war, war ohne Werkzeug nicht an die kleinen Enten heranzukommen. Die Feuerwehrleute brachten sie schließlich in eine Aufzuchtstation.

Auch andere Tiere retten die Helfer schon au Notlagen: zum Beispiel einen Igel aus einem Lichtschacht oder einen Hund aus dem zugefrorenen Stadtteich.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben