Straßenverkehr

Straßen NRW plant Treffen zum Postweg-See in Kirchhellen

Der Alte Postweg zwischen Dinslakener und Gahlener Straße wird bei Regen immer wieder überflutet

Der Alte Postweg zwischen Dinslakener und Gahlener Straße wird bei Regen immer wieder überflutet

Foto: Ridder

Bottrop-Kirchhellen.   Seit Jahren wird der Alte Postweg immer wieder überflutet. Jetzt soll eine Lösung her. Bezirksbürgermeister hat sich an Verkehrsminister gewandt.

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Seit vier Jahren klagen Anwohner des alten Postwegs darüber, dass die Straße immer wieder unpassierbar wird, weil Regenwasser eine Senke zwischen Dinslakener und Gahlener Straße zu einem See voll laufen lässt. Jetzt sollen in einem Gipfeltreffen Anfang März der Landesbetrieb Straßen NRW, die Stadt, die Bergaufsichtsbehörde und ein Kiesgrubenbetreiber gemeinsam nach einer Lösung suchen.

Die Stadtverwaltung ist schon länger auf der Suche nach Ursachen und möglichen Lösungen der See-Bildung, sagt Stadtsprecher Andreas Pläsken auf Anfrage: „Wir fühlen uns den Anwohnern gegenüber im Wort.“ Doch die Stadt hat bisher nur immer wieder die Straße gesperrt. Sie habe nach seinen Angaben bisher nicht tätig werden können, weil der Landesbetrieb Straßen NRW als Straßenbaulastträger ebenfalls bisher nicht tätig geworden ist. Pläsken: „Der Landesbetrieb muss Aufträge erteilen, damit Bewegung in die Sache kommen kann.“

Bezirksbürgermeister hat sich an Ministerium gewandt

Das soll jetzt passieren, versichert Peter Beiske, Sprecher des Landesbetriebes: „Das ist doch kein Zustand, weder für die Anwohner, denen das Wasser aufs Grundstück läuft, noch für die Verkehrsteilnehmer, die immer wieder vor Verbotsschildern stehen.

Womöglich sieht der Landesbetrieb gerade jetzt Handlungsbedarf, weil Bezirksbürgermeister Ludger Schnieder den Anwohnerzorn jetzt bis hoch zu dessen Dienstherrn getragen hat, NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst (CDU). Gemeinsam soll nun die Überschwemmungs-Ursache geprüft werden. Zur Wahl stehen etwa Bergsenkungen, ein unzureichendes Entwässerungsnetz oder die fehlerhafte Verfüllung einer Kiesgrube vor einigen Jahren. Bezirksbürgermeister Schnieder: „Da sollen jetzt mal die Experten ran und eine Lösung finden.“

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