Stadtteil-Check

Bottrop: Bei Fachärzten und Krankenhäusern gut aufgestellt

Das Marienhopsital in Bottrop.

Das Marienhopsital in Bottrop.

Foto: Hans Blossey / www.blossey.eu

Bottrop  Zur medizinischen Versorgung gehören auch Fachärzte und Krankenhäuser. So beurteilt der Bottroper Ärzteverein die Situation in der Frage.

Neben den Hausärzten gibt es in Bottrop auch eine ganze Reihe von Fachärzten und Spezialisten. Außerdem gibt es in Alt-Bottrop zwei Krankenhäuser, die ebenfalls für die medizinische Versorgung der gesamten Stadt eine Rolle spielen - ohne Begrenzung auf einzelne Stadtteile. Ärztevereinssprecher Dr. Christoph Giepen sieht sogar noch mehr Vorteile.

Gerade was die Krankenhäuser und ihre Fachabteilungen angehe, sei Bottrop gut aufgestellt, urteilt er. Zumal das Knappschaftskrankenhaus ja noch die angeschlossene Reha-Klinik biete. Davon profitiere etwa die Neurologie mit der Stroke-Unit, also der Einheit für Schlaganfall-Patienten.

Patienten profitieren auch von der räumlichen Nähe im Ruhrgebiet

Im Marienhospital seien Gynäkologie und Geburtshilfe hervorzuheben, die ja auch überregional Ansehen genießen und entsprechenden Zulauf haben - nicht nur bei Geburten, sondern auch das angegliederte Tumorzentrum. Das Kirchhellener Antonius-Krankenhaus mit seiner psychiatrischen Abteilung sei dann sicher noch einmal gesondert zu betrachten, sagt Giepen.

Mit Blick auf die Versorgung in den Krankenhäusern gebe es in Bottrop keine Probleme. Selbstverständlich aber gebe es auch Spezialfälle, die in Bottrop nicht behandelt werden könnten.

"Doch eigentlich haben wir alle wichtigen Fachrichtungen vor Ort und müssen selten in Nachbarstädte ausweichen", so Giepen.

Viele Fachärzte in Bottrop haben sich in der Stadtmitte niedergelassen

Das gelte eben auch für die Fachärzte, die sich mit ihren Praxen oftmals in Stadtmitte niedergelassen haben. Beim eigentlich vorgesehenen Gang - erst zum Hausarzt, der dann gegebenenfalls zum Spezialisten überweist - eine nachvollziehbare Entscheidung. Hier spielen ja Faktoren wie die Erreichbarkeit etwa auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln eine Rolle. Und da bietet die Stadtmitte ja immer noch verhältnismäßig gute Verbindungen.

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